Wasserball SC Neustadts Neuer gibt sein Debüt in Weiden
Am Samstag um 17 Uhr spielt Wasserball-Zweitligist SC Neustadt beim Tabellenvierten Weiden. Nach diesem Spiel ist „Halbzeit“ in der Runde der 2. Liga Süd. Erklärtes Ziel des SCN ist die Meisterschaft und danach ein erfolgreiches Aufstiegsturnier zur Bundesliga B-Gruppe. Langsam spitzt sich die Situation zu. Der SCN hatte in der Auswärtspartie in Ludwigshafen einen Punkt verloren, als die Partie nach 32 Spielminuten unentschieden stand und das Fünfmeterschießen knapp zugunsten des SCN entschieden wurde. Durch die neue Regel in dieser Saison, dass es nur nach einem Sieg in der regulären Spielzeit drei Punkte gibt, büßte der SCN im Dezember überraschend einen Zähler ein.
Dennoch führt der SCN die Tabelle mit 14 Punkten an, gefolgt von Vorwärts Ludwigshafen (13 Punkte) und Nürnberg (12). Nürnberg hat SCN-Coach Thorsten Preuß als stärksten Konkurrenten um Platz eins ausgemacht. Doch zuerst muss die Hürde Weiden gemeistert werden. „3,5 Stunden Fahrt, das wird uns in den Knochen stecken. Dazu das kleinere Becken in Weiden. Wir tun uns immer schwer dort“, so Preuß. Beim Hinspiel im Stadionbad war es mit 24:9 eine klare Angelegenheit für den SCN.
Drei schwere Heimpartien
Doch Preuß warnt sein Team. Zumal eine Krankheitswelle in der Vorwoche für wenig Struktur im Training sorgte. „Wir werden noch ein Trainingsspiel in Cannstatt machen und dann müssen wir fokussiert sein“, sagt Preuß. Dennoch sei die Mannschaft, abgesehen vom Trainingsrückstand weitgehend komplett. Sein erstes Spiel in der SCN-Badehose wird Neuzugang Konstantios Sopiadis machen. Der Winterneuzugang wechselte vom abgemeldeten Bundesligateam Ludwigsburg an die Weinstraße. Preuß: „Der 26-Jährige ist auf jeden Fall eine Verstärkung.“
Nach dem Auswärtsspiel in Weiden stehen drei schwere Heimpartien im Kalender. Zunächst gastiert am 22. März Vorwärts Ludwigshafen im Stadionbad. „Außerdem stehen der Termin und der Gegner für die nächste Runde im Süddeutschen Pokal fest. Am 30. März kommt Nürnberg zum Pokalfight, eine Woche später spielt Nürnberg im Zweitliga-Spiel bei uns“, informiert Preuß. Spätestens bis dahin hofft er, sind alle Krankheiten und Verletzungen auskuriert.