Leichtathletik RHEINPFALZ Plus Artikel Rheinland-Pfalz-Meisterschaften: Bronze für Katharina Schuster

Zum zweiten Mal in Folge persönliche Bestleistung: Mara Notarp (TV Gimmeldingen).
Zum zweiten Mal in Folge persönliche Bestleistung: Mara Notarp (TV Gimmeldingen).

Bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Mainz steht eine Leichtathletin aus der Region auf dem Podest. Ein Gewitterregen ärgert derweil die Messtechnik.

Vor allem Teilnehmer der zwei Haßlocher Leichtathletikvereine hatten aus regionaler Sicht für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Aktiven und U18 gemeldet. Letztlich verzichteten aber einige Sportler kurzfristig auf einen Start bei den Wettbewerben in Mainz, die anfangs von einem schweren Gewitter eingebremst wurden. Später sorgten technische Probleme nach einem erneuten Regenguss für Verzögerungen bei den Sprintrennen.

Die einzige Medaille des Tages ging dank Katharina Schuster auf das Konto der TSG Haßloch. Mit 2,95 Metern belegte sie im Stabhochsprung nach drei gelungenen Sprüngen Platz drei bei den Frauen. Die von ihr noch vor kurzem in Kandel übersprungenen 3,10 Meter als nächste Höhe bewältigte sie nicht mehr.

Notarp mit Bestleistung

Für den B-Endlauf über 100 Meter der männlichen Jugend U18 qualifizierte sich als Zweiter seines Vorlaufs mit 11,81 Sekunden Max Sellmeier (LC Haßloch). Nur vier Hundertstelsekunden fehlten zum Einzug in das A-Finale, den sich mit einer neuen Bestzeit von 11,77 Sekunden Nikolas Dörr (LTV Bad Dürkheim) sicherte. Im Finale wurde Dörr Vierter; Sellmeier landete auf Endplatz sieben und verzichtete danach auf den geplanten Start über 400 Meter. Bei den Frauen steigerte sich Antonia Lau (LC Haßloch) in ihrem Vorlauf auf die neue Bestzeit von 13,42 Sekunden, verpasste damit aber den Einzug in einen Finallauf.

Einen großen Erfolg feierte Mara Notarp als einzige Starterin vom TV Gimmeldingen. Die Jugendliche erzielte bei den Frauen eine neue Bestleistung im Hochsprung. Mit 1,54m steigerte sie sich um vier Zentimeter und war als Vierte höhengleich mit der Dritten. Lediglich ein Fehlversuch zu viel verhinderte die Bronzemedaille.

Schnelle Sprinter

Unter der Rubrik „Erfahrung sammeln“ standen die Einsätze der beiden Starterinnen der TSG Neustadt. Mit ihrer Bestleistung von 7,89 Metern belegte Amelie Teutsch im Kugelstoßen der weiblichen Jugend U18 Platz 20 direkt vor Annika Saßmann (7,57 m). Auf Platz elf beendete Amelie Teutsch den Speerwurf mit 19,85 Metern. Mit dem Einzug in das Halbfinale nach ihren 13,52 Sekunden im Vorlauf über 100 Meter feierte Annika Saßmann einen ersten Erfolg. Dort steigerte sie sich auf 13,50 Sekunden und belegte im Endklassement Platz 14.

Erst wieder bei den Landesmeisterschaften U20/U16 in Kaiserslautern am 14. Juni werden die Sprinter der TSG Deidesheim in die Titelkämpfe der Saison 2026 eingreifen. Gut gerüstet zeigt sich zum einen Hendrik Lindemann, der bei einem Meeting in Mannheim über 100 Meter erstmals in diesem Jahr unter elf Sekunden blieb. Mit 10,91 Sekunden lief er nahe an seine im Vorjahr erzielte Bestzeit (10,83 sec) heran. Schnell wie bisher noch nie war bei der gleichen Veranstaltung Simon Oehl über die 200 Meter in 23,22 Sekunden, nachdem er zuvor bereits mehrfach Bestleistungen auf der kurzen Sprintstrecke erzielt hatte.

Gute Form in die Freiluftsaison übernommen: Simon Oehl.
Gute Form in die Freiluftsaison übernommen: Simon Oehl.

Seinen Einstand über die lange Hürdendistanz feierte Linus Valnion beim „Festival der krummen Strecken“ in Pliezhausen. Mit 38,90 Sekunden war er zweitschnellster Läufer seines Jahrgangs und legte eine gute Basis für das voraussichtlich in Kaiserslautern geplante erste Rennen über seine Spezialstrecke 400 Meter Hürden. Zusammen mit Hendrik Lindemann und Simon Oehl sowie dem Germersheimer Constantin Reiß hat Linus Valnion zudem bereits mit der 4x100 m-Staffel die deutschen U20-Meisterschaften in Bochum Mitte Juli im Blick. In der aktuellen deutschen Bestenliste belegt das Quartett der StG Nußdorf-Germersheim-Deidesheim nach wie vor Platz eins.

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