Neustadt Premiere für Hambacher Frühlingsempfang
Er freue sich, dass so viele gekommen sind, begrüßte Bender die Gäste. „Hambach lebt durch Sie und Ihren Einsatz, Ihre konstruktive Kritik und die Lust, Dinge anzugehen“, betonte er. Wie er sagte, werde von vielen Hambachern bedauert, dass kaum noch über die Arbeit des Ortsbeirats berichtet werde. Um das zu ändern, werde in Kürze ein digitaler Newsletter starten, in dem der Ortsbeirat und Vereine sich präsentieren können.
Dagegen werde die Ära der Zeitschrift „Die Hambacher“ wohl enden. In dieser Woche erscheine die vorläufig letzte Ausgabe des Hefts, das seit Jahren vom Förderverein Die Hambacher herausgegeben wurde. Mehrere der Ehrenamtlichen hätten wegen ihres Alters aufgehört. Er hoffe, dass das Ende der Zeitschrift nicht endgültig sei, so Bender.
Hambach habe für die geplante Fortschreibung des Flächennutzungsplans der Stadt alle seine Wünsche durchsetzen können. Das sei ein Erfolg für Hambach und biete dem Dorf Entwicklungspotenzial. „Es wird keine hundertprozentige Lösung geben“, so der Kommentar des Ortsvorstehers zu einem „großen Aufreger seit Jahrzehnten“: der Verkehr zum und vom Hambacher Schloss. Wie schon die Ortsvorsteher und –beiräte in der Vergangenheit prüfe man Möglichkeiten, wie die Situation für die Anwohner der Zufahrtsstraßen verbessert werden könne.
Lob und Kritik für Stadtverwaltung
Dagegen werde es bei der Suche nach einem neuen Standort für den Bäckerwagen bald eine Lösung geben, kündigte Bender an. Lob und Kritik gab es für die Stadtverwaltung. Kritik daran, dass Termine für Veranstaltungen nicht abgesprochen würden. Beim Markt am Sonntag des Andergasser Festes sei eine Konkurrenzveranstaltung in der Stadt gewesen, und beim Hambacher Fest Schwarz-rot-gold werde das ebenfalls der Fall sein. Lob bekam die Verwaltung dafür, dass die Umstrukturierung des Wohnmobil-Stellplatzes in der Dammstraße reibungslos gelaufen sei.
Wie Bender berichtete, hat Hambach mit dem Brühlgrabenweg einen neuen Fußweg. Der verläuft von der Dammstraße aus zum Edeka-Markt, zum Gelände des FC 23, zum Schwimmbad und zum Tennisclub.
Hambach sei ein Ort, wo Genuss, Geschichte und Gastfreundschaft zuhause sind, sagte die Hambacher Weinprinzessin Lea Jausel. Sie freue sich, einen Ort vertreten zu dürfen, der für herzliche Menschen, seine Weinkultur und seine besondere Geschichte bekannt sei. OB Marc Weigel (FWG) lobte das „außergewöhnlich starke ehrenamtliche Engagement in Hambach“, den Einsatz von Bender sowie die Idee, einen Frühjahrsempfang auszurichten. Er hoffe, dass dieser Empfang Tradition werde.
Mit einem tollen Auftritt begeisterten die Cheerleader des 1. FC 23 Hambach. Ein Tuba-Ensemble der Kolpingskapelle Hambach übernahm den musikalischen Part. Mehrere Vereine präsentierten ihre Arbeit an Ständen.