Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel OB-Wahl in Neustadt: Niedrige Wahlbeteiligung nicht ungewöhnlich

Marc Weigel nimmt nach seinem Sieg bei der OB-Wahl Gratulationen im Innenhof des Rathauses entgegen.
Marc Weigel nimmt nach seinem Sieg bei der OB-Wahl Gratulationen im Innenhof des Rathauses entgegen.

Der Beteiligung an der Neustadter OB-Wahl war recht niedrig. Dramatisch ist das aber nicht.

37 Prozent der wahlberechtigten Neustadter haben bei der OB-Wahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Auf ähnliche Werte sind auch andere Direktwahlen in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr gekommen. Viel ist es trotzdem nicht, was auch einige Neustadter Parteien jetzt beklagen. Es ist wirklich schade, dass nicht mehr Bürger ihr Kreuzchen gemacht haben. Denn das Amt des Oberbürgermeisters ist tatsächlich eines, in dem sich viel für die Menschen bewegen lässt. Gleichwohl ist die geringe Beteiligung auch nicht dramatisch, sie ist kein Zeichen für Demokratiemüdigkeit in der Demokratiestadt Neustadt. Ein wesentlicher Grund dürfte darin liegen, dass die Wahl nicht sonderlich spannend war. Kaum jemand dürfte daran gezweifelt haben, dass Marc Weigel im Amt bleibt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass eine solche Ausgangslage demobilisierend wirkt.

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