Wasserball RHEINPFALZ Plus Artikel Nur Hildesheim leistet den Neustadter Junioren eine Weile Widerstand

Matteo Ananinas führt aktuell die Torschützenliste der Bundesliga an.
Matteo Ananinas führt aktuell die Torschützenliste der Bundesliga an.

Nach zwei Siegen im Norden sind die U18-Wasserballer Tabellenführer ihrer Bundesliga-Gruppe und dürfen weiter auf die Teilnahme am Zwischenturnier hoffen.

Das war ein gelungener Wochenendtrip in den Norden der U18-Wasserballer des SC Neustadt. In der B-Gruppe der Junioren-Bundesliga siegten sie am Samstag in Hildesheim mit 14:6 (1:0, 4:2, 5:3, 4:1). Am Sonntag folgte in Hamburg ein 26:9 (5:2, 6:2, 5:1, 10:4).

Doch gegen Hildesheim wurde es zunächst die erwartet schwierige Partie. Jugendcoach Peter Jacqué hatte eindringlich vor der Heimstärke der Niedersachsen gewarnt. Er selbst fehlte erkrankt und wurde von Lars Ananias vertreten. Wie umkämpft die Partie war, zeigt ein Blick auf das erste Viertel. Hier fiel durch Abel Karagics nur ein Treffer für den SCN. „Wir brauchten einige Zeit, bis wir uns richtig eingestellt hatten. Aber der Sieg war nie in Gefahr“, betonte Ananias. Krankheitsbedingt fehlten zudem einige Stammspieler. Ein Garant für Tore war Matteo Ananias mit sieben Treffern. Doch das Team arbeitete vorbildlich zusammen, auch Georg Guth (drei Tore) und Max Boeckmann und Yarema Fryndak waren für den SCN erfolgreich. So wurde die Gegenwehr der Gastgeber durch eine geschlossene Teamleistung überwunden.

Jeder darf mal

In Hamburg wurde die Partie schnell zur klaren Angelegenheit. Bis auf einen Feldspieler und Torwart Joona Vagts trugen sich alle in die Torschützenliste ein. Matteo Ananias schraubte sein Torjägerkonto auf 59 Treffer in zehn Spielen. „Wir konnten alle Spieler oft im Becken einsetzen, viel wechseln. Das war wichtig. Und wir haben sechs Punkte“, freute sich der junge Torjäger. Hektor Vlantoussis, Organisator der Verteidigung, war mit der Defensive zufrieden. „Aber gegen Hildesheim war das Wasser sehr warm, das war anstrengend“, berichtete er.

Einer der Jüngsten war Bennet Maxein. Der 15-Jährige verriet, dass er auf so einer Fahrt immer aufgeregt sei, aber sehr froh, dass er als U16-Spieler dabei sein darf. Maxein: „Wir sehen bei solchen Reisen auch was von Deutschland.“

„Das war gut für das Selbstvertrauen, auch wenn Hamburg nur der Tabellenletzte ist“, sagte Ananias. Der SCN ist durch die zwei Auswärtssiege Tabellenführer, hat aber noch zwei Heimspiele gegen die beiden starken ostdeutschen Teams Brandenburg und Leipzig Mitte März vor sich. Erst dann wird klar, ob sich der SCN für das erträumte Zwischenturnier qualifiziert, für dessen Ausrichtung sich SCN bewerben würde.

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