Maikammer „Notinseln“ für Kinder in Not: Maikammer will mitmachen

Auch in Neustadt gibt es „Notinseln“.
Auch in Neustadt gibt es »Notinseln«.

Die Ortsgemeinde will sich als Projektträgerin am Kinderschutzprojekt „Notinsel“ beteiligen. Das hat der Gemeinderat auf Antrag der SPD beschlossen.

Es gehe dabei um eine „Vorsorgemaßnahme“, erläuterte Fraktionssprecher Marcel Blumenstiel. Rund um Maikammer seien etliche Kommunen bereits an dem Projekt beteiligt. So gebe es in der Stadt Edenkoben 20 Standorte. „Notinseln“ können Einzelhandelsgeschäfte, Bäcker, Metzger, Friseure, Weingüter oder Restaurants sein. Ein Zeichen an der Tür signalisiert Kindern: „Wo wir sind, bist du sicher.“ Laut Blumenstiel geht es beispielsweise darum, Kinder in Mobbingsituationen zu schützen oder wenn sie sich verlaufen haben. Solche kleineren Notlagen könnten Kindern große Angst machen. Aber auch Übergriffe älterer Kinder oder Erwachsener kommen vor.

Die Ratsmitglieder begrüßten das Projekt. Klaus Humm (CDU) regte an, Kirrweiler und St. Martin mit einzubeziehen und das Projekt verbandsgemeindeweit aufzuziehen. Der Rat kam überein, das zu versuchen. Sollte es nicht klappen, soll es nur in Maikammer umgesetzt werden.

Das Kinderschutzprojekt „Notinsel“ ist von der Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel ins Leben gerufen worden. Diese trägt auch die Hauptkosten und stellt Material zur Verfügung.

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