Neustadt RHEINPFALZ Plus Artikel Neustadt: Künftiges Ärztehaus gut belegt

er entstehende Rohbau macht die Dimensionen deutlich.
er entstehende Rohbau macht die Dimensionen deutlich. Foto: wkr

Die Vermarktung des künftigen Ärztehauses in der Europastraße kommt zügig voran. Drei der geplanten fünf Praxisflächen sind bereits vergeben, unter anderem an die Praxis der Neustadter Radiologen Betsch, Georg, Neugebauer und Wagner von der Hambacher Höhe.

„Die Radiologen darf ich bereits nennen, sie ziehen ins Erdgeschoss, über die beiden anderen Praxen können wir sicherlich bis in drei bis vier Wochen reden“, erklärt Daniel Bosch, kaufmännischer Leiter des Bauträgers Speeter aus Bornheim bei Landau. Noch zu vergeben seien eine 300 Quadratmeter große Fläche im Erdgeschoss und Räume im Dachgeschoss.

Einzug im Herbst 2020

Das neue Gebäude im Gewerbegebiet Naulott, in der Nähe des ADAC-Kreisels, kommt auf eine Nutzfläche von rund 3600 Quadratmetern und bekommt drei Stockwerke. Das Investitionsvolumen gibt Daniel Bosch mit rund elf Millionen Euro an – „allerdings ohne den Innenausbau“. Mit der Fertigstellung sei im dritten Quartal 2020 zu rechnen.

Die Speeter-Gruppe baut schlüsselfertige Häuser, mit einem Schwerpunkt auf Gewerbeeinheiten, aber auch Wohnhäuser. Zu den bekanntesten Projekten gehören die Zentrale von Schuh-Marke in Hauenstein und die Erweiterung des Soho-Hotels in Landau.

„Der Zusammenschluss von Praxen ist ein großer Trend. Das kommt auch den Patienten, deren Durchschnittsalter ja steigt, entgegen“, begründet Bosch das Engagement in Neustadt, das eine Arztpraxis mit ihrer Anfrage ausgelöst habe.

Die Praxis Betsch und Kollegen kommt auf vier Fachärzte und 30 Mitarbeiter und kooperiert auch eng mit dem Marienhaus-Klinikum Hetzelstift. So steht unter anderem einer der beiden Kernspintomographen im Hetzelstift.

Einwurf: Neue Wege für den Verkehr

Dass Fachärzte zunehmend unter einem Dach zusammenkommen, ist sinnvoll und spart Geld, weil Synergien entstehen. Mit dem Gewerbegebiet Naulott rückt eine Fläche in den Blickpunkt, die bislang nur brach lag oder der Landwirtschaft diente. Das wird das Verkehrsaufkommen verändern. Darauf müssen die Stadtplaner Rücksicht nehmen, auch im Zusammenhang mit der geplanten Schließung des Bahnübergangs in der Speyerdorfer Straße. Keine Frage zudem, dass mit dem Linienbus-Angebot reagiert werden muss.

Noch ein Jahr Bauzeit.
Noch ein Jahr Bauzeit. Foto: wkr
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