Neustadt Neustadt: Jazzquartett im Steinhäuser Hof
Beandleader, Schlagzeuger und Namenspatron Rick Hollander wurde im Herbst des Jahres 1956 in „Motown“ Detroit geboren und begann dort seine musikalische Karriere. Er lernte Schlagzeug unter anderem bei einem Wegbereiter des Modern Jazz, Roy Brooks. In seiner Vita hinterließen Jazzgrößen wie James Moody, Brad Mehldau und Roy Hargrove, mit denen er zusammenarbeitete, ihre musikalischen Spuren.
1991 kam Hollander nach München, wo er seitdem lebt und wirkt. Seine Tourneen führen ihn nach wie vor durch die ganze Welt. Während seiner umfangreichen Deutschlandtournee stellt er in Neustadt seine neueste CD „The Best Is Yet To Come“ („Das Beste kommt noch“) vor. Sein Stil kann als „klassischer Modern Jazz“, verbunden mit komplexer Rhythmik, aufregenden Riffs, aber ohne die für Neueinsteiger mitunter verstörende Elemente des Free Jazz charakterisiert werden. Die Süddeutsche Zeitung fasst das unter „kraftvoller emotionaler Musik“ zusammen.
Jung und Alt auf der Bühne
Schon in jungen Jahren traf Hollander auf Brian Levy am Altsaxophon, der aus San Diego stammt und vielleicht ein wenig wie Joshua Redman klingt. Wenn Levy nicht mit Hollander tourt, unterrichtet er Jazzsaxofon und Improvisation am renommierten „New England Conservatory“ in Boston (Massachusetts, USA).
Als Hollander bereits ein Jahr in Deutschland lebte, kam Gitarrist Paul Brändle in Kempten (Bayern) zur Welt. Brändle absolvierte die Hochschule für Musik und Theater in München. Gerade beim Jazz gehört generationenübergreifendes Zusammenspiel zum Standard, der die Musik glaubwürdig weiterentwickelt. Zwei Jahre älter als Brändle ist Bassist Matthew Adomeit, der in Hartford (Connecticut) geborenen wurde und heute in Berlin lebt.