Neustadt Neustadt: CDU tritt beim Weigel-Vorschlag auf die Bremse

CDU-Chef Marco Göring. Foto: Linzmeier-Mehn
CDU-Chef Marco Göring.

Die CDU wird in der Stadtratssitzung am Dienstag (18 Uhr) wohl vorerst nicht für das neue Beigeordneten-Modell von Oberbürgermeister Marc Weigel stimmen. Die SPD hält sich bedeckt. Das wurde am Montagabend nach den Fraktionssitzungen bekannt. „Kreisvorstand und Fraktion sind heute nach lebhafter Diskussion zu dem Schluss gekommen, dass der angedachte Dezernatsverteilungsplan zu viele Fragen aufwirft, so dass wir in dieser Geschwindigkeit diesen Schritt nicht mitgehen können“, erklärte der CDU-Vorsitzende Marco Göring. Die Dezernatsverteilung müsse öffentlich diskutiert werden, insbesondere der Aufgabenbereich des Oberbürgermeisters, ergänzte der CDU-Vertreter. Weigel will langfristig auch die Bereiche Schulen und Kultur übernehmen. Der SPD-Parteivorsitzende Pascal Bender teilte mit, dass sich die Fraktion erst vor dem Stadtrat öffentlich positionieren wolle. Man werde eine umfangreiche Stellungnahme abgeben. Die Nachfrage, ob mit einem einheitlichen Abstimmungsverhalten der Fraktion zu rechnen sei, ließ Bender unbeantwortet. Die Grünen und die Freien Wähler standen hinter dem Plan von Weigel. Die FDP ist dagegen. Daher bräuchte die FWG einen weiteren Partner, der nur SPD oder CDU heißen könnte, um eine Mehrheit zu bekommen.

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