Neustadt
Neueröffnung: Cocktailbar Diamond Lounge am Hetzelplatz
Schick sieht sie aus, die Bar, die Maki Foumani und ihr Mann Amir in der Ecke Landauer Straße/Gutenbergstraße eröffnet haben. Die „Oriental Lounge“, die es hier jahrelang gab, ist Geschichte. Die Wasserpfeifen auf den Tischen sind ebenso verschwunden wie die vielen bunten Farben an den Wänden. Die Bar ist schlichter und dunkler gehalten, schwarz und grau dominieren. Der Namensschriftzug „Diamond Lounge“ leuchtet in lila über dem gut gefüllten Getränkeregal hinter der Theke auf.
Mit alkoholhaltigen Mischungen will sich Betreiber Amir Foumani etablieren. „Wir sind eine Cocktailbar und bieten Longdrinks an. Dafür haben wir auch einen Barkeeper“, sagt der 42-Jährige. Mit frischem Obst, Fruchtsäften und bekannten Spirituosen möchte der gebürtige Iraner seine Gäste von sich überzeugen. Das ist jedoch nicht alles, was die bis zu 100 Personen, die innerhalb und außerhalb der Diamond Lounge Platz finden, serviert bekommen. „Wir bieten auch hausgemachte Eistees, Eiskaffees, Softdrinks, aber auch Essen wie Baguettes sowie kleine Snacks an“, sagt der Betreiber.
FCK-Spiele live
Eine gewöhnliche Cocktailbar scheint die Diamond Lounge trotzdem nicht zu sein. Foumanis Visionen sind andere. „Ich habe zwei große Fernseher und möchte den FCK, den DFB-Pokal und die Champions League zeigen“, berichtet er. Auch Abende mit Live-Musik und Karaoke seien durchaus Ideen, um ein attraktives Angebot in der Stadt zu schaffen. „Das Equipment dafür ist vorhanden“, sagt Foumani und zeigt auf große Musikboxen, Discolichter und Mikrofone. Es gibt außerdem zwei Glücksspielautomaten und einen Spieltisch im Lokal. Erlaubt ist der Besuch der Diamond Lounge ab 18 Jahren.
Für die Foumanis ist die Diamond Lounge nicht ihre erste Bar. Zusammen mit einem Geschäftspartner leitet er bereits das „Havanna“, das „Prisma“ und die Billardhalle „Triangel“ in Neustadt. Seine Frau ist Inhaberin eines Beauty Studios. Zuvor betrieb das Ehepaar ab 2019 über drei Jahre den Wittelsbacher Hof in Lambrecht. Gelernte Gastronomen sind die beiden dennoch nicht. Das Paar kam 2011 als studierte Informatiker aus dem Iran nach Deutschland und schlug dann einen komplett anderen beruflichen Weg ein. Warum?
„Es macht uns einfach Spaß, in Kontakt mit Menschen zu sein und neue Leute kennenzulernen“, antwortet Amir Foumani auf diese Frage. Und wo geht das wohl besser als in einer Bar?