Neustadt Neue Sicherheitsberater für Senioren gesucht

Häufig bei Senioren angewendet: Falsche Polizeibeamte am Telefon oder der Enkeltrick.
Häufig bei Senioren angewendet: Falsche Polizeibeamte am Telefon oder der Enkeltrick.

Zwei Tage dauert eine erste Ausbildung, um als Sicherheitsberater für Senioren (SfS) ein wichtiges Ehrenamt ausführen zu können.

Der Auftaktkurs wird in Kürze wieder in Frankenthal angeboten. Dorthin sind auch alle Interessierten Neustadter eingeladen. Bei den SfS handelt es sich um ehrenamtlich tätige Bürger, die sich aktiv für den Schutz ihrer Mitbürger einsetzen – insbesondere für Senioren. Die Sicherheitsberater werden von der Polizei aus- und fortgebildet und erhalten regelmäßig

Informationen, insbesondere zu aktuellen Kriminalitätsphänomenen. Organisatorisch sind die SfS an die Kommune angebunden und werden von dieser auch in ihrem späteren Engagement begleitet.

Am Montag, 23. und Dienstag, 24. März, jeweils von 8.30 bis 16 Uhr, findet die nächste zweitägige Ausbildung statt. Sie wird von der Kreisverwaltung Frankenthal in Zusammenarbeit mit der Zentralstelle Prävention des Polizeipräsidiums Rheinpfalz durchgeführt. Das Seminar findet in den Räumen der Kreisverwaltung statt und steht auch Interessierten aus den umliegenden Landkreisen und kreisfreien Städten offen. Die Teilnahme ist kostenlos.

SfS wollen Sicherheit steigern

Im Rahmen der Ausbildung erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über verschiedene kriminal- und verkehrspräventive Themen. Ältere Menschen sind im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil zwar seltener von Straftaten betroffen, fühlen sich jedoch häufig stärker bedroht als andere Altersgruppen. Zudem gibt es bestimmte Lebensbereiche und Situationen, in denen insbesondere ältere Menschen häufiger Opfer von Straftaten werden, beispielsweise durch den sogenannten Enkeltrick oder durch falsche Polizeibeamte am Telefon.

Die SfS haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Sicherheit bei sich selbst sowie bei älteren Menschen zu steigern. Als Personen derselben Altersgruppe tragen sie dazu bei, das Selbstbewusstsein von Senioren zu stärken und angemessenes Verhalten in Gefahrensituationen vorzuleben.

Zudem wirken sie als Bindeglied zwischen Menschen ihrer Altersgruppe und der Polizei und vermitteln Möglichkeiten, um Alltagsgefahren zu erkennen und zu bewältigen sowie Opfer von Straftaten oder Unfällen zu vermeiden.

Anmeldung

Anmeldungen und weitere Infos bei der Seniorenabteilung der Stadtverwaltung, Frau Herbring, Telefon: 06321 855 1401, E-Mail: anne-katrin.herbring@neustadt.eu

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