Neustadt Neue Organisatoren zufrieden

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„Wir sind gut zufrieden.“ Albert Weindel, der in diesem Jahr erstmals mit Doris Würfel die Hobby- und Kunstausstellung „Wir zeigen’s“ im Bürgerhaus Maikammer organisiert hat, hat nach eigenen Angaben keinen Grund zu klagen. Auf jeden Fall wollen die beiden im nächsten Jahr weitermachen.

Die Besucherzahlen waren schwankend, meint Albert Weindel, der in Maikammer wohnt. Er hat schon häufig mit besonderen Schriften gestaltete Blätter, Karten und Bilder bei der Ausstellung „Wir zeigen’s“ präsentiert. In diesem Jahr sei sicherlich das traumhafte Wetter schuld gewesen, dass am Sonntagnachmittag nicht ganz so viele Schau- und Kauflustige den Weg ins Bürgerhaus gefunden hätten. Dafür sei der Samstag sehr gut gewesen, findet Weindel. Seine Ansicht teilen auch andere Aussteller. Der Organisationsaufwand halte sich in Grenzen. „Sicher, wir hatten im Vorfeld einiges zu tun, haben am Freitag die Aussteller eingewiesen, uns um defekte Lampen gekümmert und geschaut, dass der Secco kalt ist.“ Sonst, räumt Weindel lachend ein, „haben wir uns halt wie die anderen abwartend dazugestellt“. Auch mit der Vorsitzenden des Schulfördervereins von St. Martin, der auf der Empore Essen und Getränke anbietet, habe er sich kurzgeschlossen. Am Sonntag hat Albert Weindel außerdem Anmeldezettel für die nächstjährige Ausstellung ausgegeben, habe mit einigen Interessierten, die 2015 mitmachen wollen, Gespräche geführt. Unterstützt hätten ihn neben Doris Würfel, Edenkoben, die ihre großformatigen Bilder auf der Bühne platziert hat, Dagmar Seibel und Gertrud Schäfer, „aber ganz dezent im Hintergrund“. Die beiden früheren Organisatorinnen und Initiatorinnen des Kunsthandwerkermarktes freuen sich, dass sie sich in diesem Jahr nur um ihre Objekte und die Besucher sorgen brauchen. „Das ist so entspannend“, sagt Seibel. Sie habe am Freitagabend endlich mal mit ihren Bekannten, die immer wegen ihrer Teddys an diesem Wochenende nach Maikammer kommen, essen gehen können. Einige Bären hat Dagmar Seibel verkauft. Mit von der Partie – allerdings hinter Glas und unverkäuflich – ist der Bär „Take Care“. Mit diesem hat sie in den USA bei einem Wettbewerb den dritten Platz belegt. Der Renner aber sind die bunten Regenbogenbärchen; die Stoffe für die Tiere, für ihre Kleidung und die Hülle der Schachteln, auf denen sie sitzen, hat sie selbst gefärbt. Auch Rosel Hauck färbt ihre Schätze selbst. Diese sind allerdings ess- und genießbar: Hauck backt die kleinsten Kuchen der Welt – nach einem speziellen Rezept – und dekoriert sie passend zur Jahreszeit oder zum Anlass – jetzt mit Igeln, Äpfeln oder Trauben. Seit zwei Jahren betreibe sie dieses Hobby, erzählt die Gimmeldingerin. Und es mache ihr riesigen Spaß. Sie ist erstmals in Maikammer dabei und bezeichnet die Resonanz als positiv. (giw)

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