Neustadt Mitfiebern und Staunen

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Sibirische Tiger, Pferdedressur, der schnellste Kostümwechsel Europas, Bauchredner Lee Lauretti und die Auftritte der Tic-Tac-Clowns: Das waren die Höhepunkte einer bunten Mischung aus Humor, Artistik und Tierdressur bei der Premiere von „Weisheit’s Weihnachtscircus“ in Lachen-Speyerdorf.

Das achte Gastspiel begann vor einem überschaubaren Publikum, das sich aber schnell überzeugen und begeistern ließ. Anna aus Deidesheim, die dort mit Freunden ihren Kindergeburtstag feierte, fand wie ihre Freundinnen das Programm „toll“. Ob Tarzan und Jane am Vertikaltuch oder die Pferde- und Tigerdressur – genau festlegen, was am besten war, konnte sich keines der Mädchen. Einen besonderen Höhepunkt stellte für viele Besucher die Tigerdressur von Sascha und Janine Prehn dar. Hier blieb kein Fotoapparat in der Tasche. Die vier sibirischen Raubkatzen stolzierten durch die Manege, sprangen auf Kommando – sogar über ihre Trainerin – und rollten sich synchron über den Boden. Sina, die jüngste der majestätischen Katzen, sprang auf zwei Pfoten durch die Manege und fraß ihrer Dompteurin aus der Hand. Auch die anderen Darbietungen des zweistündigen Programms stießen auf großes Interesse. Besonders die „Quick-change-Artistik“ von Natalie und Tomi Kovacs, der schnellste Kostümwechsel Europas, faszinierte dabei das Publikum und sorgte für ungläubige Blicke und ein „Wie geht das?“ im Publikum. Die beiden Artisten des Budapester Staatszirkus zogen sich innerhalb von Sekunden komplett um. Und auch die Familie Weisheit begeisterte das Publikum, nicht nur mit ihrer Wild-West-Show. Manuel Weisheits Pferdedressur kam besonders bei den Mädchen gut an, die Gebrüder Weisheit sorgten mit ihrer musikalisch untermalten Handstandartistik für große Augen bei den Jungs und Begeisterungsrufe aus dem Publikum. Dominik Weisheit gefiel mit seiner Jonglage, Janette und Jaqueline Weisheit faszinierten mit ihrer Hochseil- und Luftakrobatik und Weisheits Rasselbande begeisterte vor allem das junge Publikum. Der Humor kam dabei natürlich auch nicht zu kurz: Lee Lauretti faszinierte mit seinen Künsten als Bauchredner und sorgte für großes Gelächter bei den Besuchern. Und die Tic-Tac-Clowns Eduard und Galina Tkach sorgten zwischen den einzelnen Auftritten immer wieder mit viel Humor dafür, dass keine Lücken entstanden und das Programm kurzweilig blieb, sei es, dass sie in der Luft Klötze verbauten oder humorvoll versuchten, einen Hut auf die Stange zu werfen, Mücken zu jagen oder sich zu erschrecken. Für die Zuschauer, die in der Pause zusätzlich die Möglichkeit hatten, die Tierschau zu besuchen oder sich mit einer Albino-Tigerpython, einer Würgeschlange, fotografieren zu lassen, bot der Weihnachtszirkus in Lachen-Speyerdorf einmal mehr eine gelungene Vorstellung. (hofc)

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