Neustadt Lederle kann’s kaum erwarten

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Hassloch. Schützenhilfe, nächster Teil: Erledigt der 1. FC 08 Haßloch seine Pflicht und siegt bei der FG 08 Mutterstadt, kann ihm Ortsnachbar VfB dazu verhelfen, im Klassement der Fußball-Bezirksliga Vorderpfalz einen Rang nach vorne zu hüpfen. Die Gelb-Schwarzen empfangen die DJK Eppstein. Beide Spiele beginnen am Sonntag um 15 Uhr.

Es wird enger und enger und enger. Mit dem 3:0-Erfolg über den TuS Schaidt erhöhte der 1. FC 08 Haßloch das eigene Saldo auf 29 Punkte und reduzierte den Rückstand auf den VTG Queichhambach und die DJK Eppstein auf einen Zähler. Noch belegt die Elf von Trainer Christian Lederle den drittletzten Platz des Tableaus, doch schon am Sonntagnachmittag könnte sie Zwölfter sein – und brauchte dort „nur“ zu bleiben, um sich die Liga zu erhalten. Die Spannung steigt. „Man fiebert, kann kaum erwarten, dass es losgeht, weil man überzeugt ist und fest daran glaubt, dass es mit dem Klassenerhalt klappt“, sagt Trainer Christian Lederle. Er schaut nur geradeaus, auf die Leistung der eigenen Mannschaft: „Wenn die stimmt, das hat man gesehen, kann man auch Schaidt schlagen.“ Und natürlich auch in Mutterstadt bestehen. Ob mit Torben Hubach, diese Frage ist noch unbeantwortet. Beim 2:3 in Oppau hatte sich Hubach einen Zeh ausgekugelt, gegen Schaidt fehlte er, nun hat er das Training aufgenommen – schmerzfrei ist er allerdings nicht. Christian Rebres, zuletzt privat verhindert, stößt wieder zum Kader. Steffen Blasius schlägt sich noch immer mit einer Bauchmuskelzerrung herum, Matjek Liszka mit einer Innenbanddehnung im Knie. „Er quält sich, er ist nicht bei hundert Prozent“, sagt Lederle. Frank Lieberknecht, der Trainer des VfB Haßloch, betonte bereits in der Vorwoche, dem Ortsrivalen helfen zu wollen, wo es nur geht. Selbstredend verfolgen die Gelb-Schwarzen auch eigene Ziele. Mit mindestens 40 Punkten wollen sie die Saison beschließen, 37 sind es bislang. Die Personallage, sagt Lieberknecht, sei wie immer bescheiden. Auch Sebastian Pelgen droht nun auszufallen, und das gleich in zwei Sportarten. Pelgen ist nebenbei begeisterter und guter Tennisspieler. Am vergangenen Sonntag war er zunächst für den TVTA Maximiliansau in der Medenrunde im Einsatz, von dort düste er direkt zum Spiel nach Queichhambach. 70 Spielminuten hatte er verpasst, für die letzten 20 wechselte Frank Lieberknecht ihn ein. Prompt riss sich Pelgen eine Kapsel im Daumen an ... Da Innenverteidiger Daniel Schulz erkrankt fehlte, zog Lieberknecht Marcel Sadaune aus der Zweiten Mannschaft nach oben. „Er hat ein richtig gutes Spiel gemacht“, lobt der Trainer, „und diese Chance bekommt er wieder. So stelle ich mir das vor.“ Gegner DJK Eppstein erwartet Lieberknecht mit angespanntem Nervenkostüm: „Die sind unter Zugzwang, ähnlich wie Queichhambach in der Vorwoche. Die müssen gewinnen.“ Rheinpfalz-Prognose Der VfB Haßloch bezwingt die DJK Eppstein mit 3:1, der 1. FC 08 Haßloch gewinnt bei der FG 08 Mutterstadt 1:0. (aboe)

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