Neustadt Löwenstark

Gemeinsam etwas Gutes tun und Projekte zum Wohl der Gesellschaft unterstützen: Dieses Ziel verfolgen nach eigenen Angaben die Lions Clubs. Das 100-jährige Bestehen sowie das 60-jährige Bestehen der Jugendorganisation Leo ist am Samstag im Historischen Museum mit einem Festabend gefeiert worden.
„Wenn es die Lions nicht schon gäbe, müsste man sie erfinden“, fand Speyers Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU). Er dankte den Präsidenten der Lions Clubs Speyer, Speyer-Palatina, Haßloch, Germersheim, Neustadt und dem Leo-Club Vorderpfalz für die Umsetzung der Lions-Idee und das zivilgesellschaftliche Engagement. Die Lions Clubs sind eine Nicht-Regierungsorganisation und haben weltweit rund 1,5 Millionen Mitglieder. „Das Bemerkenswerte an den Lions ist nicht ihre Größe, sondern es sind die Aktivitäten, mit denen sie in der Gesellschaft Positives bewirken“, erklärte Stephanie Priew, Vize-Präsidentin Leo-Club Vorderpfalz. Der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck erklärte, Organisationen wie die Lions Clubs seien wichtig, da sie sich für eine stabile Gemeinschaft engagierten. Selbst einen Beitrag zu leisten, sei das Fundament einer freiheitlichen und zukunftsfähigen Gemeinschaft. Das gegenwärtige regionale Projekt der fünf Lions Club, „Umgang mit Gefühlen“, stellte Psychologie-Studentin Lea Zimmermann von der Universität Landau/Koblenz vor. Es solle präventiv in Schulen wirken, um Jugendliche geistig und seelisch zu stärken sowie psychische Störungen minimieren. Daneben stellten die Lions Clubs und ihre Nachwuchsorganisation Leo 20.000 Euro für die Initiative „Die Pfalz macht sich/dich stark – Wege zur Resilienz“ des Pfalzklinikums zur Verfügung, das dabei mit der Universität zusammenarbeitet. Musikalisch gestaltete das Lupot Quartett das Programm, außerdem spielte „Tri Tones“ Soul, Pop, Reggae und Funk. Unterstützt wurden sie an diesem Abend von Wolfy Ziegler. |ila