Neustadt kommentar: Traumfrau CDU

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Ende Juni sorgte die FWG für einen politischen Paukenschlag: Nach 13 Jahren kündigte sie die Stadtratskoalition mit der CDU auf. Seitdem arbeiten die Parteien an einem neuen Mehrheitsbündnis. SPD-Chef Pascal Bender war vergangene Woche noch zuversichtlich, eine Mehrheit in seiner Partei für eine große Koalition zu bekommen; gemeinsam würden CDU und SPD über 26 der 44 Stadtratsmandate verfügen. Doch haben seine Genossen erst mal auf die Bremse getreten. Was bleibt, sind die „vertieften Gespräche“ mit der CDU und das Risiko, dass die Union sich noch anderswo umschaut. Freier scheinen genug vorhanden, sind doch Grüne und FDP nun offenbar auch koalitionswillig. Mit der CDU zusammen brächten sie es auf 24 Mandate, eine etwas knappere Mehrheit als die einer großen Koalition. Sollte die grüne Basis ihren Frontleuten folgen, wären die Freien Wähler vermutlich endgültig in der Oppositionsrolle. Ein Bündnis mit der SPD allein würde nicht ausreichen.

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