Maikammer Kita Abenteuerland wird umgebaut

Die Kita „Abenteuerland“ wird umgebaut.
Die Kita »Abenteuerland« wird umgebaut.

Wie so viele Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz muss auch die kommunale Einrichtung „Abenteuerland“ in Maikammer um- und ausgebaut werden, um den Anforderungen des Kita-Gesetzes Rechnung zu tragen.

Das örtliche Architekturbüro Lothar Textor präsentierte dem Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie. Sie sieht verschiedene Nutzungsmöglichkeiten vor. So sollen im Erdgeschoss vorwiegend die Klein- und Kleinstkinder, also die Unter-Zweijährigen untergebracht werden. Aufgrund des gestiegenen Personalbedarfs ist es notwendig, den Teambesprechungsraum entsprechend dem künftigen Personalbestand anzupassen. Hier könnten das derzeitige Büro der Leiterin und das Teamzimmer zusammengelegt werden. Aufgrund der gestiegenen Anzahl der Mittagsbetreuungsplätze ist es laut Studie empfehlenswert, den östlichen Gruppenraum zugunsten der Essensausgabe und eines Bistrobereichs aufzugeben.

Das derzeitige Obergeschoss ist über die bestehende Treppe bereits erschlossen. Um das notwendige Raumprogramm zu erfüllen, ist es laut Textor erforderlich, die nordöstlichen Dachauf- und -ausbauten zurückzubauen. Auf dieser Fläche besteht die Möglichkeit, drei Gruppenräume nebst Intensivräumen sowie die notwendigen WC-Anlagen und Nebenräume anzuordnen. Die derzeitige Außentreppenanlage neben dem Bistro entfällt.

Holztafelbauweise empfohlen

Die Flächengrößen der neuen Gruppenräume entsprechen den Vorgaben des Kita-Gesetzes. Sie liegen zwischen 45 und 48 Quadratmetern, die der Intensivräume zwischen 20 und 22 Quadratmetern. Sonstige Freiflächen dienen als Spielflur und als Abstellflächen. Die Bestands- und Bedarfsfläche aus dem Ober- und Dachgeschoss beträgt circa 240 bis 250 Quadratmeter. Die Bestands-, Umnutzungs- und Instandsetzungsfläche aus dem Erdgeschoss beträgt rund 1500 Quadratmeter.

Textor empfahl, die Baumaßnahmen auf Grund anfallender und zusätzlicher Verkehrslasten in Holztafelbauweise auszuführen. Zu den erwartenden Baukosten wollte sich der Architekt nicht äußern. Diese könnten erst kalkuliert werden, wenn konkret feststehe, was letztendlich um- und ausgebaut werde. Der Rat beschloss einstimmig, dass die Verwaltung für die weitere Planung Angebote einholt.

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