Direkt gefragt RHEINPFALZ Plus Artikel Igor Keller erklärt den Erfolg von Maikammers Ü32

Igor Keller
Igor Keller

Die Fußball-Ü32-Senioren des TuS Maikammer gewannen das Endspiel des Kreispokals bei Gastgeber FV Heiligenstein 3:0 und verteidigten dadurch den Titel. Der stellvertretende TuS-Vorsitzende und zukünftige Trainer Igor Keller erklärt, warum es so gut läuft.

War der deutliche Sieg verdient?
Ja. Wir hatten mehr Ballbesitz und den besseren Fußball gespielt. Das haben uns die Heiligensteiner, die allerdings bei Standardsituationen ebenfalls Chancen hatten, bestätigt.

Viele waren schon höherklassig aktiv. Was macht die Ü32 so attraktiv?
Die Jungs kennen sich alle, und etwa die Hälfte davon wohnt auch in Maikammer, haben bis auf wenige Ausnahmen auch bei uns aktiv gespielt. Wenn man erfolgreich ist, lockt das auch gute Spieler an.

Beim Endspiel waren 350 Zuschauer, vor einem Jahr 400. Warum?
Bei uns herrscht guter Zusammenhalt. Nach dem Sieg wurde lange zusammen gefeiert. Das lockt viele Familien und Freunde der Spieler an.

Im vergangenen Jahr gewannen Sie auch die Verbandsmeisterschaft und wurden bei der Regionalmeisterschaft Zweiter. Streben Sie das nun auch wieder an?
Die Verbandsmeisterschaft findet am 15. Juni beim SV Rodenbach statt. Das wird ganz schwer. Viele der zehn Kreispokalsieger haben auch frühere höherklassige Spieler dabei, vor allem die Westpfälzer. Außerdem beträgt die Spielzeit nur 20 Minuten.

In der kommenden Saison trainieren Sie wieder die Erste Mannschaft. Wie weit sind Sie mit den Planungen?
Es läuft gut. Mit Simon Laber vom VfB Haßloch und Maximilian Anton vom TSV Venningen, einem echten Maikammerer, kommen zwei junge dynamische Spieler, für die zentrale Defensive suche ich noch, befinde mich aber bereits in Gesprächen. Der Verjüngungsprozess wird fortgesetzt.

Ist mittelfristig ein Aufstieg in die Bezirksliga Vorderpfalz möglich?
Das liegt an den Jungs selbst. Die Bereitschaft, noch mehr zu trainieren, muss dann da sein. Eine so schlechte Wintervorbereitung wie in dieser Saison darf es dann nicht mehr geben.

Interview: Thomas Dill-Korter

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