Neustadt Hambach: Verkehrskonzept für Schloss gefordert

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Der Ortsbeirat Hambach fordert ein Verkehrskonzept für das Hambacher Schloss. Den Antrag dazu brachte die CDU-Fraktion in der Sitzung am Dienstag ein.

In Zukunft sei mit einem weiter steigenden Verkehrsaufkommen zu rechnen, sagte Steffen Kern zur Begründung. Damit verbunden sei eine Belastung der Anwohner. „Wir wollen uns Gehör verschaffen“, so Kern. Ortsvorsteherin Gerda Bolz (CDU) kündigte an, dass das Thema auf der Tagesordnung der Januar-Sitzung stehe. Zuvor soll es, wie berichtet, ein Gespräch zwischen Stadt und Ortsteil geben. Angesichts dieses Termin plädierte Pascal Bender (SPD) zunächst dafür, das Gespräch abzuwarten. Schließlich schloss er sich aber der Mehrheitsmeinung an, dass in der Sache keine Zeit verloren werden dürfe. Kurt Werner (Grüne) betonte, dass mit „Verkehrskonzept“ ein umfassendes Infrastrukturkonzept gemeint sei. Das unterstrich auch Martin Hauck (SPD): „Es geht nicht darum, Autos da hochzubringen, sondern Menschen.“ Mit den Haushaltsansätzen für das kommende Jahr zeigte sich der Ortsbeirat zufrieden. Unter anderem sind Investitionen in WC-Anlagen der Albert-Finck-Schule sowie in eine Stromsäule für den Wohnmobilplatz vorgesehen. Größter Posten ist der Ausbau der Dammstraße mit 440.000 Euro (Gesamtkosten: rund eine Million Euro). Martin Hauck teilte dem Gremium mit, dass bei Schnittarbeiten entlang der Mittelhambacher Straße einige Bäume zerstört, andere verletzt worden seien. Unbefriedigend, aber schwer zu ändern ist nach Ansicht des Hambacher Ortsbeirats, dass der Bürgersteig bei der Abzweigung Dammstraße/Horstweg im Horstweg nach wenigen Metern aufhört. Ihn fortzuführen, sei planerisch aufwendig, da die Fläche als landwirtschaftliches Gebiet ausgewiesen sei, erklärte die Ortsvorsteherin. |kkr

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