Neustadt Haßloch/Deidesheim: Weihnachtsbaum-Aktionen für soziale Zwecke

Mit dem Last-Minute-Weihnachtsbaum etwas Gutes tun: Dieses Angebot stieß in Haßloch und Deidesheim auf große Resonanz.
Mit dem Last-Minute-Weihnachtsbaum etwas Gutes tun: Dieses Angebot stieß in Haßloch und Deidesheim auf große Resonanz. Foto: dpa

Erfolgreich verlaufen sind auf dem Haßlocher und dem Deidesheimer Weihnachtsmarkt Aktionen, bei denen Weihnachtsbäume gegen Spenden für soziale Zwecke abgegeben wurden.

In Haßloch wurden nach dem Ende des Weihnachtsmarkts am Sonntagabend und Montagvormittag 150 Weihnachtsbäume angeboten, die in der Adventszeit den Jahnplatz geschmückt hatten. Gegen eine Spende, über deren Höhe man selbst entscheiden konnte, wurden bei der Aktion der Gemeinde und des Forstzweckverbands Nordmanntannen in allen Größen abgegeben.

40 bis 50 Bäume waren nach Angaben von Revierförster Armin Kupper am Ende noch übrig. Rund 100 Tannen fanden also Abnehmer. Insgesamt wurden 470 Euro eingenommen, die der Forst auf 500 Euro aufstockt. Mit diesem Ergebnis könne man sehr zufrieden sein. Das Interesse an dieser erstmals organisierten Aktion sei sehr groß gewesen, sagte Kupper, und die Spender hätten sich großzügig gezeigt. Manche hätten fünf Euro für ihren Baum bezahlt, andere bis zu 20 Euro gegeben. Angesichts der aktuellen Preise für Nordmanntannen habe da mancher kurz vor Weihnachten noch ein Schnäppchen machen können, so Kupper – auch wenn die Bäume nach vier Wochen auf dem Weihnachtsmarkt natürlich nicht mehr ganz frisch gewesen seien. Der Erlös soll einem noch nicht feststehenden sozialen Zweck zufließen, der noch mit der Gemeinde abgesprochen werden soll. Die Aktion soll im nächsten Jahr wieder stattfinden.

In Deidesheim hatte die Stadt rund 800 Bäume gekauft, die auf Grund kleiner Mängel billiger angeboten worden waren. Im Anschluss an den Weihnachtsmarkt wurden sie am Sonntagabend gegen Spenden abgegeben, die dem Verein „Freunde für Flüchtlinge“ zugute kommen. Bereits zum vierten Mal fand diese Weihnachtsbaum-Aktion in Deidesheim statt. Rund 200 Bäume gingen nach Angaben von Bernhard Bücker von „Freunde für Flüchtlinge“ weg. Auch er berichtete von einer großen Spendenbereitschaft bei der Aktion, zu deren Gelingen sechs Helfer des Vereins und sechs Geflüchtete beigetragen hätten.

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