Neustadt Gemischtes Zwischenfazit

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Positive und negative Abweichungen vom Haushaltsplan 2018 verzeichnet die Stadt Deidesheim laut Stadtbürgermeister Manfred Dörr (CDU). Zum Stand 30. Juni hat die Stadt im ersten Halbjahr 2,9 Millionen eingenommen. Rund 6,9 Millionen Euro waren geplant, wie Dörr im Stadtrat am Dienstag mitteilte.

Der Haushaltsplanansatz sei dahingehend zu 42 Prozent erfüllt. Einzahlungen aus Gewerbe- und Einkommensteuer stünden noch aus. Hinsichtlich des Tourismusbeitrags seien 215.000 Euro geplant gewesen. Stand August habe die Stadt bereits 175.000 Euro einnehmen können, teilte Dörr mit. Der Gästebeitrag habe bislang 103.000 Euro eingebracht, für 2018 geplant waren 203.000 Euro. Zum Stichtag waren Ausgaben in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro zu verzeichnen. Für 2018 rechnet die Stadt mit gut 7,2 Millionen Euro. Höhere Personalkosten, ausstehende Rechnungen sowie noch nicht ausgeführte Bauarbeiten wie die neue Heizungsanlage in der Sporthalle oder die Sanierung der Beckenköpfe im Schwimmbad würden im zweiten Halbjahr 2018 zu Buche schlagen. Größte Investition war ein Teil der Kosten für die Brückensanierung in der Niederkircher Straße mit rund 347.000 Euro. Aus dem Jahr 2017 konnten hierzu nur 150.000 Euro übertragen werden, sodass es eines zweiten Nachtragshaushalts bedarf. Wegen der höheren Baukosten hat die Stadt weitere Zuschüsse in Höhe von rund 131.000 Euro beantragt. Die Sanierung der Leichenhalle (Kosten: 110.000 Euro) steht noch aus, ebenso die Neuanlage des Schlossparks (15.000 Euro). Der für 2018 geplante Investitionskredit in Höhe von 211.500 Euro wurde bislang noch nicht in Anspruch genommen. Die Ratsmitglieder nahmen den Zwischenstand einstimmig zur Kenntnis.

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