STADTLEBEN Gamescom: Ministerpräsident besucht Neustadter Stand

Die Neustadter an ihrem Stand.
Die Neustadter an ihrem Stand.

Mit vielen schönen Erlebnissen haben Sergej Buragin und einige Neustadter Schüler die Heimreise aus Köln angetreten. Dort waren sie als Aussteller bei der Gamescom vertreten. Sie ist die weltweit größte internationale Messe für Computer- und Videospiele. Seit 2005 ist Buragin dort mit seiner Jugend forscht AG als Aussteller dabei, seit 2012 im Retro-Gaming-Bereich.

Dieses Jahr zählte die Gamescom stolze 265.000 Besucher. Buragin war dieses Mal mit zehn jungen Neustadtern am Messestand. „Die Sänger und Musiker sind zwischen zwölf und 14 Jahre alt und waren die jüngsten Aussteller der Messe“, so Buragin. Das Publikum war laut dem AG-Leiter begeistert. Zu den Gästen am Stand, bei dem das Spiel Guitar Hero/Rock Band gezeigt wurde, zählten auch die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst. „Es waren hochinteressante Tage, ich mache nun schon Pläne für die Gamescom 2023“, verrät Buragin.

Und seine Schützlinge hätten sich nicht nur als Aussteller gut geschlagen, sondern hätten rund um die eigenen Auftritte auch viel Spaß gehabt. „Sie waren oft unterwegs auf der Suche nach Selfies und Autogrammen von Influencern oder Youtube-Stars.“ Für Buragin eine spannende Erfahrung: 2006 sei Schauspieler Til Schweiger als Ehrengast zum Neustadter Stand gekommen. „Ihn würden meine Jungs gar nicht bemerken. Dafür wird bei Montanablack, Paluten, Gnu, Rezo eine Massenhysterie ausgerufen.“ In Köln hat Buragin auch Max Schuster (alias iCrimax) aus Neustadt gesehen. „Er gehört zu den Top-10-Influencern. Ich kenne ihn noch als meinen Schüler. Jetzt hat er fast drei Millionen Abonnenten, und ich konnte ihn nur mit einem Abstand von 30 Metern beobachten“, erzählt Buragin.

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