Neustadt Fußball: RHEINPFALZ-Wettbewerb – Ran an die Klopapierrolle

Wer schafft mehr? Uwe Wolf hat zu Hause im Flur 60 Klopapierrollen-Kicks hinbekommen. Barfuß.
Wer schafft mehr? Uwe Wolf hat zu Hause im Flur 60 Klopapierrollen-Kicks hinbekommen. Barfuß.

Ex-Nationalspieler Jérôme Boateng tut es. Chelsea-Stürmer Tammy Abraham, der Manchester-City-Kicker Phil Foden, die zwei portugiesischen Nationalspieler Bruno Fernandes und Nani sowie der französische Fußballer Anthony Martial ebenfalls. Sie kicken in den eigenen vier Wänden mit einer Klopapierrolle. Nun sind auch Fußballer in der Region gefordert: Wer schafft die meisten Kicks, ohne dass die Rolle auf den Boden fällt?

In Zeiten der Corona-Krise ist Klopapier offensichtlich sehr beliebt. Erst ist es so begehrt, dass es in Geschäften schnell ausverkauft ist. Und nun nutzen es immer mehr Fußballer zu Hause als Trainingsgerät, so lange die Sportplätze virusbedingt noch gesperrt sind. Auch der aus Haßloch stammende Uwe Wolf verwendet während der Corona-Krise das Toilettenpapier als Sportutensil. 60-mal hat der ehemalige Abwehrspieler, der von 1974 bis 1985 Juniorenspieler beim 1. FC 08 Haßloch war, später als Profi unter anderem beim TSV 1860 München (1994 bis 1995), beim SV Austria Salzburg (1998 bis 1999) sowie bei Dynamo Dresden (1999 bis 2000) gespielt hat, die Rolle ganz ohne Bodenkontakt gekickt.

Jérôme Boateng versucht ebenfalls, die virusbedingte Zwangspause mit Spaß zu meistern: Auf Instagram hat der 31 Jahre alte Innenverteidiger vom FC Bayern München ein Video online gestellt, in dem er statt eines Fußballs eine Rolle Toilettenpapier mit den Füßen jongliert. Der Trend ist derzeit in Fußballerkreisen beliebt.

60-mal die Rolle gekickt

„Ich habe gelesen, dass Boateng das auf Instagram gemacht hat. 20-mal hat er da die Rolle gekickt. Und zu meiner Freundin habe ich gesagt, ich schaffe mehr ...“, erzählt Wolf, der in Burghausen nahe der Grenze zu Österreich lebt. Er sollte Recht behalten, hat er es doch 60-mal gepackt. „Konzentration ist wichtig“, betont der Fußball-Trainer, der derzeit ohne Job ist. Wichtig sei, die Rolle zentral zu treffen, nicht an der Kante. „Beim Fußball muss man den Ball auch sauber zentral mit dem Spann treffen“, erklärt er. Uwe Wolf hat übrigens barfuß mit der Klopapierrolle gespielt. „Mit Schuhen ist es einfacher“, ist er sich sicher.

Und nun will die RHEINPFALZ wissen: Wie oft können junge, alte, große oder kleine Fußballer in der Region eine Klopapierrolle hochkicken, ohne dass diese den Boden berührt? Mehr als 60-mal? Auch Handballer, Leichtathleten oder Nichtsportler können natürlich beim Klopapierkick der RHEINPFALZ mitmachen. „Ich empfehle, alle Gegenstände, die zu Bruch gehen könnten, wegzuräumen“, sagt Uwe Wolf lachend. Er selbst habe die Rolle im Flur gekickt. Dort sei nichts kaputt gegangen, versichert er. Seine Freundin habe ihn nur ermahnt, auf den Spiegel aufzupassen, verrät er schmunzelnd. Und allen, die sich jetzt an den Klopapierkick wagen, rät er: „Übung macht den Meister.“ sab

Kontakt

Wer sich am Klopapier-Kick beteiligen möchte, schickt uns von seinem Rekordversuch ein mit dem Handy aufgenommenes Video an redneu@rheinpfalz.de. Wichtig: Weil die RHEINPFALZ die Videos der besten Kicker veröffentlichen möchte, sollten sie im Querformat aufgenommen werden. Bitte Vor- und Nachnamen, Wohnort oder Verein, Sportart und Telefonnummer (nur für den Fall, dass wir Rückfragen haben) dazuschreiben.

Umealo Wells von den Haßlocher B-Junioren I hat die Rolle 30-mal gekickt, dann aufgehört.
Umealo Wells von den Haßlocher B-Junioren I hat die Rolle 30-mal gekickt, dann aufgehört.
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