Neustadt RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: Markus Loh ist Trainer des TuS Diedesfeld und hat beruflich mit „Engeln“ zu tun

Thomas Loh neben seinem Unimog.
Thomas Loh neben seinem Unimog.

Markus Loh ist Trainer des Fußball-A-Klassisten TuS Diedesfeld. In seiner Freizeit leitet er die Fußballer des Aufsteigers an, in seinem Beruf koordiniert er gar als Teamleiter eine Gruppe von „Engeln“. Und auch ein Oldtimer spielt in seinem Leben eine Rolle.

Wer eine Panne im Bereich zwischen Kaiserslautern, Koblenz und Worms hatte und die Hilfe des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs (ADAC) in Anspruch nahm, der kam dabei möglicherweise mit Markus Loh in Kontakt. Denn der 39-Jährige ist Teamleiter bei den „gelben Engeln“.

Die Frage, ob ihn der Name „gelbe Engel“ irgendwie störe, verneint Loh sogleich. Nein, auch intern sei dieser Begriff sozusagen häufiger in Gebrauch. Aber den Teamleiter als „Oberengel“ zu bezeichnen, lehnt er ab – auch wenn er in seinem Job 19 Mitarbeiter in dem Gebiet zwischen A1, A5 und A61 koordiniert.

Ein Unimog als Hobby

Aber auch nicht nur aufgrund seines Jobs besitzt Loh eine Nähe zu Automobilen. „Ich habe wirklich eine Lehre als KFZ-Mechaniker begonnen, mich dann aber relativ schnell auf die kaufmännische Schiene konzentriert“, erzählt Loh. Und so hat er auch ein Hobby, das mit vier Rädern zu tun hat. „Von meinem Onkel habe ich einen alten Unimog. Gerade jetzt in der Corona-Zeit hatte ich die Möglichkeit, ein wenig Arbeit in das alte Fahrzeug zu stecken“, sagt er. Neben ein paar Lackierarbeiten habe er es auch endlich geschafft, den alten Lastwagen aus dem Jahr 1970 vom Rost beispielsweise auf der Ladefläche zu befreien. „Das Auto war früher viel im Wald im Einsatz und stand auch häufig im Freien“, erzählt er. Auch in den kommenden Wochen werde ihm daher die Arbeit an dem Unimog nicht ausgehen.

Seit 2013 ist Loh beim TuS Diedesfeld als Trainer im Amt. Die ersten zwei Jahre betreute er die zweite Mannschaft, bevor er die Chance erhielt, auch die damalige B-Klasse-Truppe zu übernehmen. Er geht jetzt in sein sechstes Jahr als Übungsleiter der Ersten Mannschaft, die aufgrund des Koeffizienten im Sommer den Sprung in die A-Klasse Mitte geschafft hat. „Wir wollen natürlich drinbleiben“, lautet Lohs Devise für die anstehende Saison. Dafür hat sein Team auch schon zwei Punkte gesammelt. Die nach seiner Meinung „völlig in Ordnung“ gehen. Immerhin gebe es gegen die anderen sieben Teams in der Staffel West sozusagen „nur Endspiele“.

Bereits vor drei Jahren war Loh mit Diedesfeld in die A-Klasse Mitte aufgestiegen, aber im Sommer drauf „mussten wir leider wieder zurück in die B-Klasse“. Vor der Partie gegen den SV Weingarten am Sonntag (15 Uhr) plagen den Übungsleiter zwar noch ein paar Sorgen aufgrund einiger Verletzungen. Aber Loh ist optimistisch, auch gegen einen der Aufstiegsaspiranten zu punkten. Schließlich hat auch der Teamleiter einer 19-köpfigen Truppe von Engeln einen Wunsch: „Auch im nächsten Jahr in der A-Klasse zu spielen.“

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