Neustadt RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: Lukas Olbrich über die verpasste Qualifikation von 08 Haßloch zur Aufstiegsrunde

Lukas Olbrich
Lukas Olbrich

Nachdem Lukas Olbrich im Spiel des Fußball-Bezirksligisten 1. FC 08 Haßloch in Frankweiler das 1:1 erzielt hatte (67.), sah es so aus, als sollten sich die 08er für die Aufstiegsrunde qualifizieren. Zu diesem Zeitpunkt führte nämlich TuS Knittelsheim beim VfB Haßloch mit 3:1. In der dritten Minute der Nachspielzeit gelang Dennis Klein am Haßlocher Eichelgarten jedoch das 3:3. Da beiden Haßlocher Teams in der Abschlusstabelle der Hauptrunde punktgleich sind, zieht der VfB aufgrund der besseren im direkten Vergleich erzielten Resultate in die Aufstiegsrunde.

Herr Olbrich, warum reichte es am Sonntag nicht zu einem Sieg?
Wir sind gut vorbereitet in das Spiel gegangen und wussten, dass es nicht einfach werden würde. Unsere kämpferische Leistung war gut, doch haben wir etliche gute Chancen vergeben.

In beiden Haßlocher Derbys war 08 besser als der VfB, verbuchte hier aber nur einen Punkt. Ärgern Sie die gegen Ihren Ex-Verein erzielten Ergebnisse nun noch mehr?
Jeder verlorene Punkt ist bitter. Letztendlich hatten wir es am letzten Spieltag selbst in der Hand.

Wie bewerten Sie das Abschneiden in dieser Saison insgesamt?
Wir haben eine brutal junge Mannschaft, die sich in einem Reifeprozess befindet. Am Anfang der Saison hätte niemand geglaubt, dass wir so viele Punkte holen, wie wir haben. Natürlich sind wir enttäuscht, können aber trotzdem sehr stolz auf uns sein.

Können Sie sich für die Spiele in der Abstiegsrunde, in die Sie mit mehr Punkten als alle andere Mannschaften gehen, noch motivieren?
Wir wollen die Abstiegsrunde auf jeden Fall positiv gestalten. Wir haben Spaß am Fußball und sind Sportler, die jedes Spiel gewinnen möchten.

Soll der Landesliga-Aufstieg überhaupt einmal angegangen werden?
Aufstiege sind etwas Schönes und Unvergessliches. Ich würde gerne noch einmal einen Aufstieg feiern. Für uns ist das aber kein Thema, da wir mit unserem jungen Team andere Ziele verfolgen.

Interview: Thomas Dill-Korter

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