Neustadt Frauenhäuser fordern mehr Plätze
Mit lila Luftballons haben am Donnerstagnachmittag etwa 40 Frauenhaus-Mitarbeiterinnen den Gleichstellungsbeauftragten und Familienministerinnen, die bis Freitag in Deidesheim tagen, einen Katalog von Forderungen vorgelegt: genügend Frauenhaus-Plätze, barrierefreie Zugänge in die Schutzeinrichtungen, eine bundesweit einheitliche und kostendeckende Finanzierung der Häuser, eine bessere Personalausstattung, bezahlbaren Wohnraum. Seit 2011 reisen Vertreterinnen von Frauenhäusern durch die ganze Republik zu den Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenzen, um auf die „eklatanten Lücken im Gewaltschutz von Frauen und Kindern“ aufmerksam zu machen. In Deidesheim hat Rheinland-Pfalz den Vorsitz der Konferenz. Die rheinland-pfälzische Familienministerin Spiegel, die nach eigenen Angaben einen ihrer Schwerpunkt im „Kampf gegen Gewalt an Frauen“ sieht, bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen für ihr Engagement. „Bitte machen Sie weiter.“