Neustadt Fitte Deidesheimer

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«Deidesheim/Hassloch.» Kühl war es am Dienstagabend, als die beiden Fußball-Bezirksligisten TSG Deidesheim und SV Südwest Ludwigshafen ihr neun Tage zuvor ausgefallenes Punktspiel nachholten. Beide Mannschaften boten den 120 Zuschauern eine packende Begegnung, die den Besuch rechtfertigte. Letztendlich trennten sich beide mit einem gerechten 1:1-Unentschieden.

TSG-Spielertrainer Danko Boskovic hatte sich nach dem 1:0-Sieg gegen den SV Ruchheim zwar auch gehen den Tabellenfünften einen weiteren dreifachen Punktgewinn erhofft, war aber nach dem Remis trotzdem zufrieden. „Wir waren am Ende fitter als Südwest. Das macht mir Hoffnung für die Zukunft“, stellt er fest. Im der ersten Minute hatten die Deidesheimer allerdings Glück, dass die Gäste bei ihrem ersten Angriff gleich zweimal auf das TSG-Tor schossen, aber jeweils nur den Pfosten trafen. Auch danach hatten sie zunächst die größeren Spielanteile, scheiterten aber immer wieder an der gut stehenden TSG-Abwehr, vor der sich Boskovic selbst im defensiven Mittelfeld Fleißnoten verdiente. Matteo Teuerstes Führungstreffer zur Ludwigshafener 1:0-Halbzeitführung (30.) war deshalb auch verdient. In der zweiten Hälfte wurden die Gastgeber jedoch immer besser. Sie wurden mit dem Ausgleichstreffer, den Dominik Lisson in der 64. Minute per Kopfball erzielte , belohnt. In ihrem dritten Heimspiel in Folge ist allerdings ein Sieg Pflicht, denn am Sonntag, 15.30 Uhr, gastiert mit dem FSV Freimersheim ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf in Deidesheim. Die Südpfälzer belegen derzeit mit sechs Punkten Vorsprung auf die TSG den elften Tabellenplatz. Der 1. FC 08 Haßloch kann Deidesheim helfen, wenn er sein am Samstag, 16.30 Uhr, angesetztes Auswärtsspiel beim FV Freinsheim gewinnt. Bei ihren Gastgebern handelt es sich nämlich um den Tabellendrittletzten, der inzwischen nur noch zwei Punkte mehr als die TSG Deidesheim auf dem Konto hat. Ob die Haßlocher ihrer Favoritenrolle, mit der sie nach Freinsheim fahren, gerecht werden, erscheint allerdings fraglich, wenn sie sich gegenüber den bisher in diesem Jahr gezeigten Leistungen nicht erheblich steigern. Nach drei Niederlagen von einer Krise zu sprechen, erscheint zu früh. Fakt ist aber, dass sie nach der Winterpause einen klassischen Fehlstart hingelegt haben und dadurch ins Niemandsland der Tabelle zurückgefallen sind. Die Freinsheimer hatten bis zum vergangenen Sonntag eine Talfahrt von sieben sieglosen Spielen in Folge hinter sich, gewannen aber beim SV Olympia Rheinzabern mit 2:1 und tankten dadurch wieder etwas Selbstvertrauen.

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