Neustadt Feuerwehreinsatz: Leck in Gasleitung entdeckt
Wegen eines Lecks in einer Gasleitung ist am späten Freitagnachmittag die Winzinger Straße zwischen der Maximilian- und Festplatzstraße komplett für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt worden. Wie der Medienteam der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt mitteilt, hatte ein Anwohner eines Mehrparteienwohnhauses kurz nach 17 Uhr über Notruf einen Gasgeruch neben dem Gebäude gemeldet.
Als die Feuerwehr und der Notdienst der Stadtwerke Neustadt vor Ort eintrafen, sei dort eine Gaskonzentration durch den beigefügten Geruchsstoff wahrnehmbar gewesen. Die Feuerwehr sperrte die Gefahrenstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und leuchtete die Einsatzstelle mit zwei Lichtmasten der Einsatzfahrzeuge großräumig aus. Messungen der Stadtwerke und der Feuerwehr stellten eine erhöhte Gaskonzentration im Keller und auf der Straße fest.
Die Bewohner wurden den Angaben zufolge umgehend evakuiert, sie kamen eigenständig während des Einsatzes unter. Im Kellerbereich sorgten die Einsatzkräfte für eine großzügige Querlüftung, damit sich die Gaskonzentration reduziert. Zur Reparatur musste eine Tiefbaufirma gerufen werden. Bis zu deren Eintreffen blieb die Feuerwehr zur Absicherung des Brandschutzes vor Ort. Ebenso führte das Fachpersonal ständig Messungen an der Einsatzstelle durch. Nachdem die Tiefbaufirma eingetroffen und ein sogenanntes Kopfloch gegenüber dem Gebäude ausgehoben und die Gasleitung freigelegt hatte, konnten die Mitarbeiter der Stadtwerke die Leitung kappen, sodass die Gaskonzentration zurückging.
Nach einer weiteren Sicherheitsmessung konnte die Feuerwehr nach Rücksprache mit dem Energieversorger die Einsatzstelle verlassen. Während des fast vierstündigen Einsatzes kam es zu kleineren Behinderungen für die betroffenen Anwohner.
Laut Feuerwehr lobten alle Beteiligten die gute und professionelle Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken, der Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Schnelleinsatzgruppe des Roten Kreuzes und Tiefbaufirma.
Im Einsatz standen die Feuerwehr mit 23 Einsatzkräften mit sechs Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen, die Polizei mit einer Funkstreifenwagenbesatzung, die Schnelleinsatzgruppe des Roten Kreuzes, der Energieversorger und die Tiefbaufirma.