Maikammer
Ermittlungen im Fall einer toten Siebenjährigen dauern an
Im Fall einer im Februar dieses Jahres gestorbenen Siebenjährigen aus der Verbandsgemeinde Maikammer wartet die Staatsanwaltschaft noch auf ein Gutachten zur Todesursache.
Das schwerstpflegebedürftige Kind war am 11. Februar zuhause gestorben. Die Mutter, die das Mädchen gepflegt hatte, wählte zwar noch den Notruf, doch die ärztliche Hilfe kam für die Siebenjährige, die an einer schweren Krankheit litt, zu spät. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf, weil sich der Behörde zufolge Hinweise ergeben hatten, dass das Kind nicht angemessen versorgt worden sei. Bei einer Obduktion konnte die Todesursache nicht geklärt werden. Deshalb ordnete die Staatsanwaltschaft weitere Untersuchungen und ein medizinisches Gutachten an. Dieses Gutachten liege noch nicht vor, teilte Angelika Möhlig, Leitende Oberstaatsanwältin in Landau, nun auf Anfrage mit. Die Ermittlungen dauerten daher an.
Das Jugendamt des Kreises Südliche Weinstraße hatte seinerzeit mitgeteilt, ihm lägen keine Hinweise auf Mängel bei der Pflege vor.