Neustadt Edelmetall für Pfälzer Winzer

Am Sonntag ist die Verkostung im Saalbau zu Ende gegangen, jetzt liegen die Ergebnisse der 24. Auflage des internationalen Weinwettbewerbs „Mundus Vini“ vor: Zehn Gold- und zwölf Silbermedaillen gingen an Winzer aus der Region.
Insgesamt knapp 7200 Weine aus 156 Anbaugebieten hatten die Jurymitglieder an sechs Probetagen verkostet, im Ergebnis 37 Mal Großes Gold, 1487 Mal Gold und 1358 Mal Silber verliehen. Drei Goldmedaillen gingen an das Staatsweingut mit Johannitergut in Mußbach für den 2016er Haardter Herrenletten Spätburgunder trocken, den 2017er Gimmeldinger Chardonnay trocken und den 2015er Nebbiolo trocken, Gold gab es für den Sauvignon Blanc trocken von Oliver Zeter, zwei Gold- (2016er Philipp Bassler Chardonay Großes Gewächs trocken und 2017er Haardter Herrenletten Riesling trocken) und fünf Silbermedaillen für die Weinbiet Manufaktur, zwei Mal Gold für das Weingut Eugen Müller in Forst (2017er Jesuitengarten Forst Riesling Spätlese trocken und 2017er Ungeheuer Forst „Im Ziegler Riesling Spätlese trocken), jeweils Silber für das Weingut Härle-Kerth in Mußbach, für das Weingut Reichsrat von Buhl und das Weingut von Winning in Deidesheim, zwei Mal Gold (2017er Limit Weißburgunder Haardter Herzog trocken und 2018er Sauvignon Blanc trocken) und ein Mal Silber für das Weingut Schäfer in Mußbach und schließlich drei Silbermedaillen für den Winzerverein Deidesheim. Mit 71 Medaillen schnitt die Pfalz als bestes deutsches Anbaugebiet ab, im Ländervergleich landete Deutschland nach Italien, Spanien, Frankreich und Portugal auf dem fünften Platz. China – erstmals beim Wettbewerb vertreten – hat einmal Großes Gold, 25 Gold- und 14 Silbermedaillen erhalten. Damit wurde mehr als die Hälfte der eingereichten Weine ausgezeichnet.