Handball Drittligist TSG Haßloch hat sich was einfallen lassen fürs Spiel in Köln

Marcus Muth (Mitte) musste diese Woche im Training auf einige Spieler verzichten.
Marcus Muth (Mitte) musste diese Woche im Training auf einige Spieler verzichten.

Drittligist TSG Haßloch fährt am Samstag nach Köln. „Nicht zum Spaß“, betont Cheftrainer Marcus Muth. Die TSG ist Gast des Longericher SC Köln (19 Uhr, Carl von Ossietzky-Gesamtschule Köln).

Die TSG möchte nach dem am vergangenen Wochenende hart umkämpften Heimsieg gegen den TV Homburg die nächsten Punkte auch in der Fremde einfahren. Bis zur Weihnachtspause möchten die Bären in den verbleibenden drei Partien möglichst noch zwei bis vier Punkte holen.

Keine leichte Aufgabe für die Jungs von Trainer Muth, nachdem die Rheinländer zuletzt bei der HSG Rodgau Nieder-Roden mit einem 39:29 Erfolg überrascht und sich aktuell mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 12:12 Zählern auf dem siebten Tabellenplatz festgesetzt haben. „Longerich hat einen sehr guten Kader, eine sehr eingespielte Mannschaft, die auch körperlich sehr robust ist. Wir haben uns in den letzten Tagen was einfallen lassen, wie wir dem Gegner das Leben schwer machen können. Vielleicht gelingt uns eine Überraschung“, gibt sich Marcus Muth geheimnisvoll.

Wichmanns Einsatz fraglich

Der TSG-Cheftrainer räumt ein, dass die Vorbereitungswoche in Haßloch nicht ganz optimal verlaufen ist. „Leider hatten wir in den letzten Tagen einige Ausfälle aufgrund von Erkältungen. Dazu hat Marco Bitz aus beruflichen Gründen gefehlt“, so Muth. Theo Surblys, Philipp Alt und Julius Herbert mussten die eine oder andere Trainingseinheit aussetzen. Dazu kommt noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Lukas Wichmann, der schon vor Wochenfrist mit einer Knieverletzung hatte aussetzen müssen.

Trotzdem bleibt Muth optimistisch und hofft, dass der Kader in Köln komplett sein wird, um dem Gegner so lange als möglich Paroli bieten zu können. Dazu wird auch diesmal eine starke Abwehrleistung, wie zuletzt gegen den TV Homburg, notwendig sein. „Ich bin überzeugt, dass wir bei einem sehr guten Tag bis auf die ersten drei Mannschaften in der Liga jeden schlagen können“, sagt Vizekapitän Lars Hannes. Allerdings macht der 24-jährige deutlich, dass neben der Einstellung und der Leidenschaft besonders die Disziplin notwendig sein wird, „um nicht so viele unnötige technische Fehler zu produzieren, die den Gegner zum Torewerfen einladen“.

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