Neustadt Dick-Walther vorne

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Die Bad Dürkheimerin Petra Dick-Walther wird für die FDP bei der Landtagswahl im März 2016 als Direktkandidatin im Wahlkreis Bad Dürkheim antreten. Zu diesem Wahlkreis gehört auch die Verbandsgemeinde Deidesheim.

Bei einer Mitgliederversammlung des Kreisverbands Bad Dürkheim der Freien Demokraten am Freitag in Wachenheim bekam sie eine Stimme mehr als der Dackenheimer Edwin Schrank, der sich ebenfalls um eine Kandidatur beworben hatte. Schrank wurde einstimmig zum B-Kandidaten gewählt. Sie sei stolz darauf, dass sich zwei Personen um die Direktkandidatur bewerben, die seit vielen Jahren im Kreisverband der FDP aktiv sind und bei Wahlen immer gute Ergebnisse erzielt hätten, so Heidi Langensiepen, Vorsitzende des Kreisverbands. Der Vorstand des FDP-Kreisverbands habe nach ausführlicher Diskussion entschieden, auf eine Empfehlung zu verzichten. Bei der Mitgliederversammlung wurde dagegen gar nicht diskutiert und es wurden auch keine Fragen an die Kandidaten gestellt. In einer kurzen Vorstellung betonten Dick-Walther und Schrank, dass sie sich gemeinsam für einen Wiedereinzug der FDP in den Landtag einsetzen wollen. Er wolle seinen Bekanntheitsgrad, seine Verbindungen und Kontakte nutzen, „um jede mögliche Stimme für die FDP zu holen“, so Schrank. Die FDP müsse den Mut haben „zu zeigen, dass wir ein bisschen anders denken und dass dies dem Land guttut“. Die 48-jährige Dick-Walther, verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder, sagte, dass es die Kommunalpolitiker seien, die „die FDP seit Jahren hoch halten“. Sie verwies auf ihr eigenes kommunalpolitisches Engagement im Bad Dürkheimer Stadtrat und im Kreistag. Wäre Schank zum Direktkandidaten gewählt worden, hätte er bei der Landtagswahl eventuell gegen seinen Schwiegersohn Christoph Glogger (SPD) antreten müssen. Glogger wird wohl für den Landtag kandidieren, wenn er nicht zum Bad Dürkheimer Bürgermeister gewählt wird. (ann)

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