Neustadt Der Kindertreff wächst

Seit 2002 gibt es in der Verbandsgemeinde Deidesheim einen Jugendtreff an den Standorten Deidesheim und Meckenheim. In seinem Jahresbericht stellte Jugendpfleger Sven Santamaria dem Verbandsgemeinderat vor, wie vielseitig Jugendarbeit sein kann.
Ein Rückblick über die vergangenen 13 Jahre zeigte die verschiedenen Trends der Jugendarbeit in der Verbandsgemeinde Deidesheim. Die Teilnehmerzahlen bleiben über die Jahre hinweg nicht konstant. Auffällig sei jedoch, dass der Kindertreff verstärkten Zuwachs bekomme, während bereits 15-Jährige nicht mehr den Jugendtreff besuchten, so der Jugendpfleger. Ein voller Erfolg sei dagegen der Mädchentreff in Meckenheim. Allerdings sind auch da die Kinder eher im Grundschulalter. „Dennoch liegen wir hier genau im Trend mit anderen regionalen Jugendeinrichtungen“, erklärt Santamaria. Ein Grund für den Wandel könnte eventuell die Einführung der Ganztagsschule sein. Eine kurzweilige Fotoreihe gab in die diesjährigen Aktivitäten einen umfassenden Einblick. Dazu gehörte beispielsweise der Jugendaustausch mit der französischen Partnergemeinde St. Jean-de-Boiseau, das bunte Ferienprogramm mit einer zusätzlichen Schwimmbadwoche oder dem Zirkus Zappzarap sowie einer dreitägigen Freizeittour mit Wandern und Klettern in den Vogesen. Viel Zeit wurde, gemeinsam mit der Jugend, auch in die Planung des neuen Jugendhauses an der Alla-Hopp-Anlage investiert. Dieses soll nun endlich Anfang 2017 bezugsfertig sein. „Damit haben wir eine ganz andere Perspektive“, betont der Jugendpfleger. Er rechnet dann auch wieder mit einer steigenden Anzahl älterer Jugendlicher aus der Integrierten Gesamtschule (IGS) und von der Skaterbahn des Freizeitgeländes. Auch Familien, die die Alla-Hopp-Anlage besuchten, seien in der neuen Jugendeinrichtung willkommen. „Auf die neue Situation müssen wir flexibel reagieren“, ist sich Santamaria sicher. Auf jeden Fall brauche es dann ein neues Konzept. Das Jahr 2017 steht zunächst einmal im Zeichen des Umzugs. Bei der Raumgestaltung und Farbauswahl wolle man so viel wie möglich mit den Jugendlichen zusammenarbeiten. Trotzdem wäre es von Vorteil, wenn sich noch freiwillige Helfer am Umzug beteiligten, appelliert Verbandsbürgermeister Peter Lubenau. Doch auch der Spaß darf im kommenden Jahr nicht zu kurz kommen. Geplant ist ein Gegenbesuch in der Bretagne sowie eine dreitägige Trekkingtour. Zudem sollen Turniere und Aktionen auf der Alla-Hopp-Anlage und im Erlebnisgarten stattfinden. |vnl