Neustadt RHEINPFALZ Plus Artikel Deidesheim: Schulumbau dauert dreieinhalb Jahre

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Foto: Mehn

Voraussichtlich 16,8 Millionen Euro brutto wird der Um- und Erweiterungsbau des IGS-Schulgebäudes in Deidesheim kosten. Die Architekten Thomas Rischmann und Jeanette Böhm von der Architektenarbeitsgemeinschaft Arge S aus Mainz stellten die Pläne im Bauausschuss des Kreises am Dienstag vor.

Bei den im Jahr 2014 begonnenen Umbau-Planungen war der Kostenrahmen mit 15,7 Millionen Euro beziffert worden, nun ist mit 16,8 Millionen Euro zu rechnen. Der Preisanstieg sei mit der ADD Trier abgestimmt und in der neuen Höhe förderfähig, versicherte Kreisbeigeordneter Sven Hoffmann. Die gesamte Bauzeit veranschlagte Architekt Rischmann mit dreieinhalb Jahren. Die besondere Herausforderung dabei sei, dass der Schulbetrieb während der Bauzeit weiter laufen müsse, sagte Rischmann.

Drei Bauabschnitte

Die Arbeiten sind in drei Bauabschnitte eingeteilt und werden bis Sommer 2023 dauern. Sie beginnen mit dem Abriss eines Teils des ältesten südlichen Schulgebäudeteiles aus den 60er Jahren Anfang nächsten Jahres. Der jüngere Gebäudeteil daneben wird umgebaut. Durch diese Arbeiten fallen Teile des Schulhofes weg, die Schulkinder können derweil auf die benachbarte Alla-hopp-Anlage als provisorischen Schulhof ausweichen.

Im zweiten Bauabschnitt zwischen Juni 2021und September 2022 wird der restliche 60er-Jahre-Bereich und die Brücke abgerissen und der Neubau errichtet. Außerdem wird der Anschluss der verbreiterten Brücke, der die nördlichen und südlichen Gebäudeteile barrierefrei verbindet, hergestellt. Im dritten Bauabschnitt wird der der Straße zugewandte Schulteil erneuert. Weitere Arbeiten beträfen im Jahr 2023 Raumveränderungen im oberen Bereich, erläuterte der Architekt. Der Bauterminplan sei nicht allzu eng getaktet, es seien ein paar Pufferzonen eingebaut.

In Gelb, Grau und Anthrazit

Einheitlich in den Farben Gelb, Grau und Anthrazit soll danach das Gesamterscheinungsbild der Schulgebäude sein. Farben, die sich am IGS-Logo mit gelbem Blatt auf grauem Untergrund orientieren. Die Fassaden werden in hellem und dunklem Grau gehalten, teilweise abgesetzt mit gelben Akzenten, beispielsweise zwischen den Fenstern. In den Klassenräumen und Fluren wiederholen sich die Farben in verschiedenen Anteilen, genauso im Pausenhof. Der überdachte Pausenhof am alten Gebäudeteil wird ebenfalls neu gestaltet. Man habe „lebendige, aktivierende Farben nach innen wie nach außen haben wollen“ und sei zu dieser Farbkombination in großem Konsens gekommen, betonte der Beigeordnete Hoffmann. Die Parksituation werde sich während der Bauzeit nicht verschärfen, versicherte IGS-Schulleiter Georg Dumont.

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