guggemol
Deidesheim/Haßloch: Vorsätze fürs neue Jahr
Vorsatz I: Vorratshaltung ohne Sorgen
Die Weihnachtsvöllerei ist vorbei, aber keine Sorge: Das Silvesterraclette oder das Silvesterfondue bringen sicherlich nochmal ein paar nette kleine Kalorien, die man auf diese Weise aber sozusagen im alten Jahr lassen kann. Doch wie machen das eigentlich unsere tierischen Freunde mit den wertvollen Winterkalorien?
In Deidesheim wird sich offensichtlich besonders um die Sicherheit von Eichhörnchen gesorgt, denn für die putzigen kleinen Kameraden gibt es dort sogar extra Schilder. Wenn die Autofahrer dort tatsächlich freiwillig Tempo 30 einhalten, helfen sie den rotbraunen Gesellen, sicher und unversehrt zu ihrem Nussvorrat zu flitzen.
Was für ein guter Neujahrsvorsatz, und die selbst gemalten Hinweisschilder sind dabei fast genauso goldig wie die flinken Nagetiere selbst. Pfoten hoch für dieses tierische Rundum-sorglos-Paket!
Vorsatz II: Mehr auf die Bank
Ein bisschen mehr Ruhe genießen, so nach dem hektischen und teuren Geschenketrubel, ist sicher auch kein übler Vorsatz für den Jahresbeginn. In Haßloch haben wir für dieses Vorhaben sozusagen schon das passende Sitzmöbel entdeckt. Einfach eine komfortable Sitzgelegenheit vors Hoftor stellen, und schon steht der kleinen Pause zum Durchatmen an der frischen Luft nichts mehr im Wege.
Und falls doch mal unverhofft ein Bus anhalten sollte, der das Ganze gar für eine neue Haltestelle auf seiner Linie hält: Ein kleiner spontaner Ausflug ist doch auch eine nette Sache. Also alles in allem eine „sichere Bank“, so eine Dekoidee!
Vorsatz III: Schäfchen ins Trockene bringen
Und wo wir schon Wortspiele um die verlässliche und „sichere Bank“ machen: Etwas Geld sparen ist nach der Geschenkekauferei auch keine allzu schlechte Idee. Schließlich trudelt gerade im Januar oft die ein oder andere Rechnung ein. Also besser die Schäfchen früh ins Trockene bringen! Obwohl: Auch als Dekoration eignen sich die wolligen Gesellen ganz gut, wie unser Foto zeigt. Dazu müssen sie allerdings wieder raus ins Freie. Aber wenn die Weihnachtsdeko nach und nach weichen muss, wäre es doch zu schade, wenn es nun bis Ostern überhaupt keine Figuren mehr in den Pflanzkübeln zu bewundern gäbe.
Stephanie Becker