Land Und Leute Deidesheim: Gemeinsames Lied zum Abschluss des Weihnachtsmarkts
Beim Deidesheimer Advent kennt man kein schnelles Ende. Wenn am vierten Adventssonntag die Beschicker um 21 Uhr ihre Türen schließen, dann ist an der Ecke Bahnhofstraße an der Glühweinhütte der Familie Eichberger noch Leben. Der Abschluss hat dort für viele langjährige Weihnachtsmarkt-Besucher Tradition. Auch deswegen, weil die Familie Eichberger bereits in dritter Generation den Stand betreibt und auch maßgeblich zur guten Stimmung auf dem Markt beiträgt.
Ansprache auf dem Tisch
In früheren Jahren sorgten Mathilde und Alfred Eichberger sowie deren Sohn Klaus am letzten Abend vor dem Ende des Weihnachtsmarktes für so manches kulinarisches Schmankerl sorgten, Klaus’ Kinder Ulrich, Johannes und Anna haben das Erbe nicht nur fortgeführt, sondern auch eigene Akzente gesetzt. Inzwischen wird der Markt alljährlich mit einem gemeinsamen Weihnachtslied beschlossen: „Stille Nacht, heilige Nacht“ schallt es dann über den Markt. Diesmal wagte sich Johannes Eichberger für seine „Weihnachtsansprache“ nicht auf das Dach der Glühweinhütte, sondern stieg auf einen Tisch in der Hütte vor der Verbandsgemeindeverwaltung, wo er unter anderem seiner in diesem Jahr verstorbenen Großmutter Mathilde gedachte, auf deren Initiative der Glühweinstand einst ins Leben gerufen worden war.
Auch in diesem Jahr waren am letzten Sonntag noch 18 Gäste aus der Partnergemeinde Buochs mit von der Partie, die dank der guten Beziehungen der Feuerwehr Deidesheim um Eric Steffen wieder nach Deidesheim gekommen waren. So lud Eichberger lud alle, darunter auch Bürgermeister Peter Lubenau und den Beigeordneten Dieter Dörr, die Stadträte Franz Arnold, Bernd Anslinger, Achim Schulze und Eric Steffen zum Glühwein ein.