Wasserball RHEINPFALZ Plus Artikel Das Nachholspiel ist abgesagt, aber der SC Neustadt muss trainieren

Im abgebrochenen Heimspiel gegen Friedberg erzielte Xaver Schädler das erste Tor für den SCN.
Im abgebrochenen Heimspiel gegen Friedberg erzielte Xaver Schädler das erste Tor für den SCN.

Der SC Neustadt muss doch nicht mehr antreten. Gegner VfB Friedberg hat für das Nachholspiel in Neustadt abgesagt. Den SCN-Spielern steht dennoch intensives Training bevor.

In dieser Wasserball-Saison ist der Wurm drin. Zweitligist SC Neustadt ist auf der Suche nach seiner Planungssicherheit. Nach der 10:15-Niederlage in Nürnberg am vergangenen Samstag, bei der Trainer Thorsten Preuß auf viele Spieler aus unterschiedlichen Gründen hatte verzichten müssen, folgt jetzt die nächste Absage.

Diesmal ist es Gegner VfB Friedberg, der nicht genügend Akteure für das Nachholspiel am Samstag in Neustadt aufbieten kann und daher die Partie abgesagt hat.

Spielabbruch im Gewitter

Rückblende: Anfang Mai musste das Neustadter Heimspiel gegen Friedberg im Moby Dick wegen eines Gewitters im dritten Viertel beim Stand von 9:4 für den SCN abgebrochen werden. Die Neuansetzung wurde nach etlichem Hin und Her für kommenden Samstag um 19.30 Uhr im Stadionbad, diesmal unter freiem Himmel, terminiert. Jetzt teilt Friedberg mit, dass von 20 möglichen Spielern nur vier zur Verfügung stünden. Preuß: „Ich weiß noch nicht, wie es jetzt weitergeht. Die Entscheidung liegt bei Rundenleiter Daniel Waas. Wenn Spieler wegen Krankheit fehlen, müssen sie ein Attest vorlegen. Wird die Partie 10:0 für uns gewertet oder doch noch im Juni angesetzt? Ich weiß es nicht.“

Aufstiegsturnier Ende Juni

Wobei Preuß selbst nicht unglücklich wäre, spielte sein Team noch einmal „ernsthaft“ vor dem Aufstiegsturnier Ende Juni. Ob das seine Spieler auch so sehen, ist dann wieder eine andere Frage. Zumindest am ursprünglich angesetzten Termin am kommenden Samstag wäre die Beteiligung der SCN-Akteure auch gering gewesen, weil einige schon lange im Voraus für das verlängerte Wochenende mit Brückentag Freizeit geplant hatten.

Pläne schmiedet aber Preuß derweil für die nächsten vier Wochen zur Vorbereitung auf das Aufstiegsturnier. „Wir haben 18 Spieler im Kader, ich biete ihnen 19 Einheiten in den kommenden Wochen an. Feiertage und Sonntage sind frei. Ich erwarte eine rege Beteiligung“, betont er.

Jacqué im Trainerteam

Unterstützt wird er im Training und später auch im Turnier von Chef-Jugendtrainer Peter Jacqué. „Auf seine Erfahrung möchte ich bauen. Er hat schon einige derartige Turniere mitgemacht“, sagt Preuß. Als Dreierteam mit Jacqué und Kai van der Bosch soll es zu dem mehrtägigen Turnier gehen. Preuß: „Wir wissen aber noch nicht wo und mit wem und wie die Qualifikation für die neue Zweite Liga dann abläuft.“

Wie berichtet, hat der Deutsche Schwimmverband (DSV) mit Blick auf neue Strukturen die Bundesliga-B-Gruppe abgeschafft. Es wird eine einteilige Zweite Liga geben sowie regionale Dritte Ligen.

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