Neustadt Dank den Unterstützern
Traditionell lädt die Stadt Deidesheim zum Valentinstag Menschen ein, die sich ehrenamtlich engagieren – und die genau dafür geehrt werden. Stadtbürgermeister Manfred Dörr (CDU) nutzte die Gelegenheit im Museum für Weinkultur, auf das Jahr 2018 zurückzublicken und auf 2019 vorauszuschauen.
Geehrt wurden die Verantwortlichen jener Vereine und Institutionen, die in diesem Jahr Jubiläum hatten oder 2018 Geburtstag feierten. Dazu gehörte Stefan Wemhoener, Geschäftsführer der 525 Jahre alten Stiftung Bürgerhospital, sowie Silvia Robert, Geschäftsleiterin Stiftung Bürgerhospital. Ebenso Achim Schulze als Vorsitzender des 25 Jahre alten „Freundeskreises ehemalige Synagoge“ und Franz-Josef Ratter, ehemaliger Vorsitzender des Freundeskreises und Initiator von Schüleraktionen beim jüdischen Friedhof in Deidesheim. Auch Berthold Schnabel, Vorsitzender der Heimatfreunde und Stadthistoriker, sowie Architekt Robert Schönmehl, der sich um Flurdenkmäler in den Weinbergen kümmert, ehrte Dörr. Weinprinzessin Tamara I. bekam ein silbernes Weintraubenblatt verliehen. Marie-Luise Birkhofer vom 150 Jahre alten Kirchenchor und Monika Lauterbach vom 100-jährigen Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) konnten am Donnerstag nicht dabei sein. Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt ausgezeichnet. Jubiläum feierten 2018 unter anderem auch der Winzerverein Deidesheim (120 Jahre). Der Tennisclub wird in diesem Jahr 50 Jahre alt, die TSG stolze 170 Jahre. Bei den Fußballern, die derzeit in der Verbandsliga spielen, bedankte sich Dörr für das Abklopfen des alten Putzes am historischen Rathaus. Die Stadt wolle sie bei der Neugestaltung der Sportanlage entsprechend unterstützen. Für musikalische Begleitung sorgten Thomas Zacharias, Petra Groß und Valeska Seckinger. Alexander Kahler, Inhaber der Shaolin-Kung-Fu-Schule in Deidesheim, zeigte sein Können. In seinem Blick in die Zukunft ging Dörr unter anderem auf das geplante Baugebiet D8 östlich der Bahnlinie ein. Dazu solle im Frühjahr eine Eigentümerversammlung stattfinden, bei der die Vorstellungen der Stadt mit den Eigentümern besprochen werden sollen. Ziel sei es, bezahlbaren Wohnraum auch für junge Familien zu schaffen. Im Schwimmbad stehe unter anderem die Sanierung der Beckenköpfe an, eine neue Rutsche und Spielgeräte sollen beschafft werden. Auch künftig solle alles getan werden, „das älteste und wunderschöne Freibad der Pfalz“ zu erhalten, sagte Dörr. Dennoch stehe man in der Verantwortung, die finanzielle Seite im Auge zu behalten. Er hoffe und zähle bei allen Anliegen auf die Unterstützung und die Mithilfe vieler Ehrenamtlicher. Vor allem bei den Arbeiten zur Neugestaltung der Schlossparkanlage gebe es dazu genügend Gelegenheit.