Neustadt RHEINPFALZ Plus Artikel Basketball: Der Haßlocher Percio Pinto ist ein Spieler mit Taktgefühl

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Die Gorillas Haßloch wollen die Pokalniederlage vom vergangenen Samstag abschütteln. Erneut spielen sie in der Halle der Realschule am Sonntag um 14 Uhr auf eigenem Terrain. Diesmal in einem Rundenspiel der Basketball-A-Klasse gegen die TSG Maxdorf II. Das Gästeteam aus der Vorderpfalz ist nach drei Spielen noch ohne Sieg.

Hassloch. „Wir lernten aus der Pokalniederlage. Wir ziehen daraus unsere Motivation. Maxdorf müsste zu knacken sein, wenn wir unsere Fehler abstellen“, erklärt Percio Pinto. Der 18-Jährige ist bereits Stammspieler bei den Männern, obwohl er erst vor vier Jahren mit Basketball angefangen hat. Aber er trainiert, so oft es seine Zeit erlaubt. Als Schüler der Berufsbildenden Schule in Ludwigshafen strebt er den Abschluss als Assistent in Design/Visuelle Kommunikation an. Damit hat er im kommenden Sommer den Abschluss der Fachhochschulreife erreicht. Pinto kann sich vorstellen, dass er danach studiert. „Aber das weiß ich noch nicht genau“, betont er.

Gelernt, gebüffelt und gelesen wird zu Hause mit Musikunterstützung. Er könne sich besser konzentrieren, wenn er leise Musik aus den Kopfhörern höre, verrät er. Dabei sind es vor allem Beats, Rap, Hip-Hop, also schnelle Rhythmen, die er bevorzugt. Das hilft auch beim Basketball. „Da gibt es immer neue Moves, also Bewegungen, die ich einstudiere. Ich habe ein gutes Taktgefühl“, weiß Pinto.

Mit dem Bruder zu Hause beim Krafttraining

Mit seinem 15-jährigen Bruder Celso, der in der U16-Mannschaft der Gorillas aktiv ist, geht er joggen, macht zu Hause Krafttraining und wirft im Freien auf Außenanlagen einige Körbe. Dazu kommt mindestens zweimal pro Woche das reguläre Teamtraining. Wenn Zeit ist, geht es auch noch freitags mit der Gorillas-Freizeitgruppe in die Halle.

Damit ist er zu einem wertvollen Spieler geworden. Er sagt, wenn ihn etwas wirklich interessiere, dann lerne er sehr schnell. In Basketball habe er sich sofort verliebt. Seine Trikotnummer ist die „13“. Die Nummer hat er freiwillig gewählt, weil er sie cool finde. Genauso cool ist der 1,93 Meter große Spieler auf dem Feld. Immer anspielbar, unter dem Korb kaum zu bremsen und sehr treffsicher. Dabei kann er auch „leise“ sein: So gehört auch klassische Musik zu seiner Sammlung, „wie Beethoven und Bach“. Als Sprachtalent beherrscht Pinto Englisch und Portugiesisch. Letzteres ist quasi seine Muttersprache. Pinto ist in Deutschland geboren, seine Eltern indes stammen aus Angola und sprechen Portugiesisch.

Heimspiele für Neustadter Teams

Ebenfalls ein Heimspiel haben die Herren der TSG Neustadt in der A-Klasse. Am Samstag spielen sie um 17 Uhr in der Halle des Kurfürst-Ruprecht-Gymnasiums (KRG) gegen den TV Bad Bergzabern III. Die Gäste liegen auf dem zweiten Tabellenplatz und sind noch unbesiegt. Die Damen der SG Deidesheim/Neustadt erwarten um 15 Uhr in der KRG-Halle in der Rheinland-Pfalz-Liga den Tabellenzweiten TSG Heidesheim.

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