Neustadt Aktuell notiert: SPD zu Krist-Interview: In dieser Art überzogen

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Die Kritik des Beigeordneten Georg Krist (FWG) sei inhaltlich nicht überraschend, aber überzogen. Zudem sei die Art und Weise, wie er das getan habe, nicht in Ordnung. Das hat Pascal Bender, Vorsitzender des SPD-Stadtverbands und Vize-Chef der Stadtratsfraktion, gestern zu den Aussagen Krists in dem am Dienstag veröffentlichten RHEINPFALZ-Interview erklärt. Mit seiner Kritik an der Amtsführung von Oberbürgermeister Hans Georg Löffler (CDU) habe der Beigeordnete zwar viele Dinge im Kern getroffen. Dass er darin aber auch die Mitarbeiter der Hauptabteilung und des Dezernats Löfflers eingeschlossen habe, sei nicht nachvollziehbar. Zudem sei Krist nicht konsequent: Fordere er den Rücktritt des OB wegen Untätigkeit, müsse er auch den Rücktritt der anderen langjährigen Hauptamtlichen im Stadtvorstand – den eigenen und den von Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer (CDU) – fordern. Ob das sinnvoll sei, wage die SPD allerdings zu bezweifeln: Letztlich würde auch das die Probleme der Stadt nicht lösen, so Bender. Was die SPD zudem stört: „Dass sich die Freien Wähler so hinstellen, als ob sie die einzige Alternative zur Regierungsmehrheit wären.“ Dabei seien sie viele Jahre selbst mit in der Verantwortung gewesen. Wichtig aus Benders Sicht: „Wir müssen die nächsten zwei Jahre vernünftig hinbekommen.“ Wie berichtet, scheidet Löffler Ende 2017 aus dem Amt, Krist ist bis September 2017 gewählt. (ahb)

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