Neustadt Aktuell notiert: IGS-Antrag: Blarr ärgert sich über SPD-Vorstoß

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Schuldezernentin Waltraud Blarr (Grüne) kritisiert den Vorstoß der SPD beim Land im Hinblick auf den Antrag der Stadt für eine Integrierte Gesamtschule (IGS). Wie berichtet, hatte der SPD-Vorsitzende Pascal Bender den städtischen Antrag als „schwammig“ bezeichnet und die Haßlocher SPD-Landtagsabgeordnete Giorgina Kazungu-Haß eine kleine Anfrage im Landtag gestellt, um die Kriterien für eine IGS zu erfragen. „Mit großer Verwunderung habe ich der Presse entnommen, dass die SPD jetzt schon weiß, was in dem Antrag auf Genehmigung einer IGS stehen wird. Da dieser erst nach den noch laufenden Gesprächen mit dem Ministerium und der Schulaufsicht formuliert wird, ist die Aussage, dass dieser schwammig sei, schlichtweg falsch. Auch gibt es keinen Beschluss des Stadtvorstandes, die Realschule fünfzügig zu beantragen, sondern lediglich die Empfehlung des Schulentwicklungsplans“, so Blarr. Inzwischen seien Gespräche mit den Landkreisen Bad Dürkheim und Südliche Weinstraße sowie mit den Leitungen der weiterführenden Schulen geführt worden. Der bereits laufende Dialog mit dem Ministerium und der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion werde fortgesetzt. „Erst nach Abschluss dieser Gespräche wird der Antrag gestellt werden. Ich hätte es auch sehr begrüßt, über den Inhalt der kleinen Anfrage vorab informiert zu werden. Im Interesse der Sache Kräfte zu bündeln, ist sinnvoll. Das Thema IGS ist für Neustadt aber zu bedeutend, um es zum Spielball des Oberbürgermeister-Wahlkampfes zu machen“, so Blarr. |wkr

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