Neustadt 50 Prozent Frauen in Führungspositionen

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Seit 2013 ist Miriam Weißmann Gleichstellungsbeauftragte für die Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Deidesheim. Auf der jüngsten Ratssitzung gab sie eine kurze Übersicht zur derzeitigen Situation in der Verwaltung. Üblicherweise gibt es in Verwaltungen eher einen Frauenüberschuss, so auch in Deidesheim. Bei den Führungskräften betrage der Frauenanteil 50 Prozent. „Eine solche Aufteilung ist selten, aber sehr gut“, betont Weißmann.

Die Gleichstellungsbeauftragte nimmt beratend an Personalratssitzungen teil, wird bei organisatorischen Änderungen, wie Arbeitszeit und Arbeitssicherheit einbezogen. Bei Bewerbungsgesprächen ist Weißmann dabei. Auch auf Kreisebene nimmt sie an Treffen mit den anderen Gleichstellungsbeauftragten teil. Ansprechpartnerin für die Bürger der Verbandsgemeinde ist Vanessa Naumer. Allerdings gab es in diesem Jahr keine Anfragen, so Verbandsbürgermeister Peter Lubenau. Dennoch wünschte sich Ruth Ratter (Grüne) mehr Information über diese Beratungsstelle für die Öffentlichkeit. Gerade Flüchtlingsfrauen könnten sich Hilfestellung geben lassen. Eine Sprechstunde sei sicher sinnvoll. Zum Juni 2017 endet die Amtszeit der Schiedsmänner Franz-Josef Ratter und dessen Stellvertreter, Thomas Melchior. Während sich Ratter für weitere fünf Jahre als ehrenamtlicher Schiedsmann zur Verfügung stellt, kann Melchior nicht mehr die zeitintensive Arbeit ausführen. Zum Aufgabenbereich gehören Sühneversuche bei straf- und zivilrechtlichen Rechtsstreitigkeiten. Dabei handelt es sich überwiegend um Nachbarschaftsstreitigkeiten. In der Verbandsgemeinde Deidesheim sind es zehn bis 15 Fälle im Jahr, so Melchior. Der Verbandsgemeinderat bestätigte als Schiedsmann Franz-Josef Ratter in seinem Amt. Als Stellvertreter wurde Walter Dönig (Deidesheim) gewählt. |vnl

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