Ludwigshafen Zwei Zähler und zwei freie Tage

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ZWEIBRÜCKEN. „Hurra, zwei Tage frei“, jubelte Ladislav Kovacin, Torwart des Handball-Drittligisten TV Hochdorf, am Samstag nach dem Abpfiff des Drittligaspiels beim SV 64 Zweibrücken. Die zwei trainingsfreien Tage verdiente sich Hochdorf durch den 33:26 (14:11)-Erfolg beim Tabellenletzten.

„Donnerstag und Freitag ist nun trainingsfrei, das habe ich der Mannschaft im Fall des Sieges versprochen“, bestätigte Hochdorfs Trainer Stefan Bullacher, für den die Rückkehr nach Zweibrücken, wo er zuvor mehr als zwei Jahrzehnte tätig war, zu einer entspannten Angelegenheit wurde. Seine Mannschaft, in der mit Kovacin und Junioren-Nationalspieler Robin Egelhof zwei Spieler mit SV-Vergangenheit aufliefen, hatte die Partie im Griff. Dass sein Team, obwohl personell geschwächt, die Aufgabe souverän löste, „davor habe ich großen Respekt. Das war spielerisch und kämpferisch wirklich gut“, lobte Bullacher. Der verdankte den entspannten Abend unter anderem einem gut aufgelegten Kovacin und einem treffsicheren Egelhof, der neun Tore erzielte. „Das war schon ein emotionales Spiel. Am Anfang war es noch ein bisschen komisch, aber mit zunehmender Spieldauer wurde es eine normale Partie und man will einfach seine beste Leistung zeigen“, sagte Egelhof. Großen Anteil daran, dass Hochdorf über weite Strecken dominierte und kurz vor der Halbzeit begann, seine spielerischen Vorteile auch in den entsprechenden Vorsprung umzumünzen, hatte Tim Götz. Das Bruderduell konnte sein für Zweibrücken spielender Bruder Dennis nur in der Siebenmeterstatistik ausgeglichen gestalten. 100 Prozent lautete hier die Trefferquote der Götz-Brüder. Was aber die Spielgestaltung und die Torgefährlichkeit aus dem Spiel heraus betraf, entschied der jüngere Tim das Duell klar für sich. Zudem setzte Niklas Schwenzer, der nach 15 Minuten Jan Claussen ersetzte, wichtige Akzente. Er erkannte beispielsweise die Probleme der Zweibrücker zurückzuwechseln, wenn diese im Angriff für den Torwart einen zusätzlichen Feldspieler brachten. Schwenzer und Egelhof trafen in diesen Situationen ins leere SV-Tor. Und mit den Aufsetzern von Rechtsaußen Daniel Lanninger kamen die Zweibrücker Torhüter gar nicht klar. „Wir haben wieder viel zu viele Fehler gemacht“, sagte SV-Trainer Tony Hennersdorf. So spielten sie SV 64 Zweibrücken: Selakovic, (ab 40. Berz) – Bayer (1), Dennis Götz (5/3), Wöschler (5) – Alt (2), Zellmer (2) – Sema – Hammann (3), Eisel (3), Schwarzer (3), Huber (1), Grieser (1), Oetzel TV Hochdorf: Kovacin, (ab 45. Schulte) – Egelhof (9), Tim Götz (10/5), Claussen (1) – Lanninger (5), Schwenzer (2) – Sorda (2) – Bayer (4), Klee Spielfilm: 3:3 (8.), 6:5 (17.), 10:11 (25.), 11:14 (Halbzeit), 13:15 (33.), 14:22 (42.), 20:28 (53.), 26:33 (Ende) - Siebenmeter: 3/3 – 5/5 - Zeitstrafen: 5:4 – Beste Spieler: – Tim Götz, Egelhof - Zuschauer: 550 - Schiedsrichter: Aniol/Gillmann (HV Niederrhein). |add

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