Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Zwei neue Schulen für Ludwigshafen

Basierend auf der Berechnung künftiger Schülerzahlen, sollen in der Heinrich-Pesch-Siedlung in West eine Grund- und eine weiterf
Basierend auf der Berechnung künftiger Schülerzahlen, sollen in der Heinrich-Pesch-Siedlung in West eine Grund- und eine weiterführende Schule entstehen.

Gute Neuigkeiten aus dem Schulträgerausschuss: Die Stadt erhält Mittel vom Bund für den Ausbau von Mensen an Grundschulen, im Neubaugebiet Heinrich-Pesch-Siedlung soll es zwei neue Schulen geben. Auch digitale Tafeln für insgesamt neun Schulen wurden genehmigt.

Aus einem Investitionsprogramm des Bundes, mit dem Maßnahmen im Bereich der Ganztagsbetreuung an Grundschulen umgesetzt werden können, erhält die Stadt Ludwigshafen 359.120 Euro. Bei insgesamt beantragten 513.155 Euro entspricht dies einer Förderung von 70 Prozent. Laut Bereichsleiter Ingo Sitter soll das Geld für elf Grundschulen und hier insbesondere für bauliche Maßnahmen für Schulmensen ausgegeben werden. Welche Grundschulen von den Bundesmitteln profitieren, wurde im Ausschuss nicht mitgeteilt. Wie Sitter erklärte, müssen die Maßnahmen – wie etwa das Anschaffen von Küchengeräten oder auch das Legen entsprechender Anschlüsse – bis Ende des Jahres umgesetzt sein. „Ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen“, sagte Sitter gegenüber der RHEINPFALZ.

Zudem hatte der Bereichsleiter der Ludwigshafener Schulen Neuigkeiten in Sachen „Entwicklungsachse West“ im Gepäck – hierbei handelt es sich um das Neubaugebiet, das mit der Heinrich-Pesch-Siedlung entstehen soll. Aufgrund der Berechnung künftiger Schülerzahlen werde dort angestrebt, sowohl eine Grundschule als auch eine Realschule plus zu bauen. Die entsprechenden Gespräche mit der Schulbehörde laufen, wie Sitter mitteilte.

Barrierefreiheit verschoben

Beraten hat der Schulträgerausschuss in seiner Sitzung am Montag den „Teilhaushalt Schulen“, und bei insgesamt zwei Enthaltungen hat das Gremium dem Hauptausschuss und dem Stadtrat empfohlen, dem Haushaltsansatz zuzustimmen. Nötig geworden waren die erneuten Beratungen des „Teilhaushalt Schulen“, weil Ludwigshafen statt seines ursprünglich verabschiedeten Doppelhaushalts 2021/22 nur den Haushalt 2021 genehmigt bekam. Der Haushalt 2022 muss jetzt entsprechend neu beraten werden. „Die Veränderungen im Kontext Schulen bewegen sich im Vergleich zur ursprünglichen Doppelhaushaltsplanung in überschaubarem Rahmen“, erläuterte die zuständige Dezernentin Cornelia Reifenberg (CDU). Entsprechend kurz fielen im Gremium auch die Nachfragen zum Zahlenwerk aus.

Der Zuschussbedarf für den „Teilhaushalt Schulen“, also der Betrag, den die Stadt aufbringen und bezahlen muss, beläuft sich auf insgesamt 40.281.357 Euro. Konkret geht es dabei um Aufwendungen für Personal- und Sachleistungen in den verschiedenen Schulen, aber auch die Schülerbeförderung oder das Schullandheim Ramsen. Bezüglich der geplanten Investitionen in die Sanierung und Erweiterung der Ludwigshafener Schulen wurde vor allem eine Änderung angekündigt: Das Projekt „Barrierefreiheit“ am Theodor-Heuss-Gymnasium verschiebt sich um ein Jahr und wird frühestens 2023 umgesetzt.

136 digitale Tafeln

Einstimmig beschlossen hat der Schulträgerausschuss, dass die folgenden neun Einrichtungen mit digitalen Tafeln im Gesamtwert von 466.044,57 Euro ausgestattet werden: Grundschule Hochfeldschule (9 Stück), Grundschule Wittelsbachschule (25), Heinrich-Böll-Gymnasium (28), Realschule plus am Ebertpark (4), Ernst-Reuter-Realschule plus (13), Albert-Einstein-Grund- und Realschule plus (26), Schule an der Blies (2), Schillerschule Mundenheim (10), Schloss-Schule Oggersheim (19). Die Beschaffung der digitalen Tafeln wird im Rahmen des Digitalpakts Schulen zu 90 Prozent durch Bundesmittel gefördert.

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