Ludwigshafen Zur Sache: Das Bundesprogramm

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Innerhalb des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ sind von der Deutschen Bahn in Abstimmung mit der Stadtverwaltung vor allem in Mundenheim nahezu 300 Gebäude und Wohnungen ermittelt worden, die den zulässigen Lärmgrenzwert überschreiten und vor 1974 erbaut worden sind. Somit sind diese Häuser nach den Richtlinien zur Lärmsanierung förderfähig für passiven Schallschutz, zum Beispiel für den Einbau von Schallschutzfenstern. In den nächsten Tagen erhalten betroffene Eigentümer durch ein beauftragtes Ingenieurbüro die Unterlagen, um ihre Teilnahme am Programm anzumelden. Der Bund übernimmt 75 Prozent der förderfähigen Kosten. Auf dem rund 33.500 Kilometer langen Streckennetz der Bahn sind 3700 Kilometer besonders durch Schienenlärm belastet. Seit 1999 wurden laut Bahn 1475 Kilometer stark lärmbelasteter Strecken saniert, 1110 Ortslagen abgeschlossen, dafür 600 Kilometer Schallschutzwände errichtet und in 55.000 Wohnungen Schallschutzfenster eingebaut. Eine Milliarde Euro an Mitteln des Bundes und der Deutschen Bahn wurden ausgegeben. Bei der Lärmsanierung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes. (ier)

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