Ludwigshafen Zuckersüße Mord-Geschichten

Auch Lichterketten können tödlich sein, wie Gina Greifenstein bei ihrer Krimi-Lesung in Mutterstadt ausführte.
Auch Lichterketten können tödlich sein, wie Gina Greifenstein bei ihrer Krimi-Lesung in Mutterstadt ausführte.

«Mutterstadt.»„Der Tod kann so süß sein“ unter diesem Titel hat die Katholische Frauengemeinschaft zu einem kriminellen Kaffeeklatsch ins Mutterstadter Pfarrzentrum eingeladen. Die Krimi-, Back- und Kochbuchautorin Gina Greifenstein las aus ihren Werken und versüßte die Lesung mit Leckereien.

Die sympathische Autorin hatte nicht nur eine Auswahl ihrer Bücher, sondern auch drei verschiedene Kuchen aus ihrem neuen Backbuch „Ein Teil – 50 Kuchen“ (Teil 3) mitgebracht, die sie dann auch an die 35 Besucher – alles Frauen – verteilte. Zu den süßen Kostproben las Gina Greifenstein aus ihren humorvollen Kurzkrimis samt passender Verkleidung. „Wir starten ganz einfach und arbeiten uns bis zur Torte vor“ kommentierte Gina Greifenstein ihre kulinarische Auswahl. Los ging es mit einem saftigen Cappuccino-Marmorkuchen. Kostümiert als Gärtnerin las sie dazu den Krimi „Rosenkrieg“. Die Geschichte dreht sich um einen Mord bei einem Rosenwettbewerb in einer Kleingartenanlage, dabei wird das Publikum zum Mittäter. Zu einem Aprikosen-Streusel-Kuchen servierte Gina Greifenstein – kostümiert mit Schürze und Küchenutensilien – das „Spezialrezept“ eines leidenschaftlich Plätzchen backenden Schwiegersohnes, ebenfalls ein Protagonist in einem ihrer Kurzkrimis. Am Ende tönte ein mitleidiges „Oh“ unter den Zuhörerinnen, die eindeutig auf Seiten des Schwiegersohns Manfred waren. Mit einem einfachen und dennoch „viel hermachenden“ Kuchen, den Nugatschnitten, beendete Gina Greifenstein die Lesung. Dazu gab es den Weihnachts-Kurzkrimi „Barbelrother Lichterglanz“, bei dem ein Ehemann sich im adventlichen Lichterschmuck-Wahnsinn verliert. In dieser Geschichte hat die Autorin ihren Wohnort Barbelroth verewigt. „Meine Nachbarn behaupten, sie hätten, seit ich dort wohne, alle fünf Kilo zugenommen“, erzählt Gina Greifenstein von der Entstehung ihrer Back- und Kochbücher. Da sei es schon vorgekommen, dass sie pro Woche fünf Kuchen backte. „Gibt es denn noch die Möglichkeit, in ihre Nachbarschaft zu ziehen“, fragte daraufhin eine Zuhörerin. Sie könne sich ja mal umschauen, meinte Gina Greifenstein.

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