Ludwigshafen Zentrales Büro der Großpfarrei
Ein ereignisreiches Patronats- und Pfarrfest feierte die Pfarrgemeinde St. Michael in Dannstadt-Schauernheim. Neben der Aufnahme neuer Messdiener und der Feier des Kirchenpatrons St. Michael wurde das neue zentrale Pfarrbüro nach umfangreichem Umbau und Renovierung gesegnet und in Dienst gestellt.
„Mit St. Michael die Zukunft gestalten“, war das Motto des Patronats- und Pfarrfestes der Gemeinde St. Michael am Wochenende. Mit der Segnung des neuen zentralen Pfarrbüros ist ein weiterer Schritt in Richtung der Pfarrei Heiliger Sebastian, bestehend aus den bisherigen Gemeinden St. Michael/St. Cäcilia Dannstadt-Schauernheim, St. Peter Hochdorf, St. Medardus Mutterstadt und St. Leo Rödersheim, getan. Ihre Arbeit startet am 1. Dezember. Das neue, zentrale Pfarrbüro für die neue Großpfarrei ist in dem alten Dannstadter Pfarrhaus von 1766, in dem bisher das Dannstadter Pfarrbüro untergebracht war. Nachdem 1990 die letzte Renovierung in dem Haus in der Kirchenstraße stattgefunden hatte, waren nun umfangreiche Renovierungen und Umbauten erforderlich. „Es war uns wichtig, alles hell, freundlich und lichtdurchflutet zu gestalten“, sagt Hans Beck, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates. 190.000 Euro wurden investiert, wobei der avisierte Kostenrahmen eingehalten werden konnte, wie Architekt Markus Diehl informierte, der dem neuen Haus „stets eine offene Tür und ein offenes Ohr für die Belange der Menschen“ wünschte. Eingerichtet wurden das Pfarrbüro, ein Büro für den Pfarrer, den Kaplan und die beiden pastoralen Mitarbeiterinnen. Außerdem wurden ein Konferenzzimmer sowie ein kleiner Raum für Einzelgespräche eingerichtet. Abgerundet wird das Ganze durch einen Sozial- und einen Lagerraum. Von hier aus werden in Zukunft die Kirchengemeinden betreut, wobei die vier Teilzeitkräfte auch Termine in den Gemeinden vor Ort anbieten werden, „um für die Gemeindemitglieder kurze Wege zu ermöglichen“, wie Hans Beck sagt. Ganz fertig ist noch nicht alles. Lediglich das Büro von Pfarrer Michael Hergl ist vollständig eingerichtet. In den anderen Räumen fehlt noch das ein oder andere. „Ich ziehe morgen hier ein und muss dann erst mal ankommen und mich mit allem vertraut machen“, sagt Pfarrsekretärin Gabriele Scherwath. Vorangegangen war der Pfarrhaus-Segnung ein Familiengottesdienst, der vom Kirchenchor mitgestaltet wurde, und der ganz im Zeichen St. Michaels stand, dessen Namenstag der 29. September ist. Dabei wurden zwei neue Messdienerinnen offiziell aufgenommen. Außerdem übergaben die Jakobs-Pilger des Ü60-Stammtisches ihre „erpilgerte“ Spende in Höhe von 3386,50 Euro an Juliane Buchenberger vom Förderverein „Manthoc Cajamarca“ für ihr Schulprojekt arbeitender Kinder in Peru. (acl)