Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel WSV Vorwärts: Kleiner Wermutstropfen bei Sommerfest

 Die Jens-Huthoff-Band brauchte beim Sommerfest des WSV Vorwärts Ludwigshafen nicht lange, um die Tanzfläche zu füllen.
Die Jens-Huthoff-Band brauchte beim Sommerfest des WSV Vorwärts Ludwigshafen nicht lange, um die Tanzfläche zu füllen.

Mit Live-Musik und kalten Getränken hat der WSV Vorwärts Ludwigshafen an einem lauen Abend sein Sommerfest gefeiert. Ganz zufrieden war Präsident Uwe Dessloch aber nicht.

Das lag ausgerechnet an den Wasserballern – dem sportlichen Aushängeschild des Vereins. Auf der einen Seite gratulierte Dessloch den Wasserballern zu einer starken Saison in der zweiten Bundesliga, die mit dem überraschenden dritten Tabellenplatz endete. Der Mannschaft um Spielertrainer Oliver Görge überreichte er die Bronzemedaille.

Auf der anderen Seite sind die Tage als Zweitligist gezählt. Nach einer Neuordnung des Verbandes werden die Unterteilungen in A und B der bisherigen ersten Liga künftig als erste und zweite Liga geführt. Damit ist der WSV de facto nur noch Drittligist, obwohl sich ansonsten nichts geändert hat. „Die Gegner sind die gleichen geblieben. Hinzugekommen ist lediglich München als Absteiger“, erklärte Görge. Ärgerlich aus seiner Sicht ist nicht die neue Einteilung, sondern der fehlende Drittligaspielplan, der eine gezielte Vorbereitung erschwert.

Besucher bestens bei Kräften für die Tanzfläche

Immerhin konnten die Wasserballer und ihre Freunde am Samstag noch unbeschwert feiern. Das gelang mit der Jens-Huthoff-Band – Stammgäste am Willersinnweiher. Die Truppe um den Bandleader benötigte nicht lange, um die Tanzfläche zu füllen. Das lag auch am fehlenden Hobbyturnier, das aufgrund der Ferien und befürchteter Teilnehmerknappheit kurzerhand abgesagt worden war. So waren die Besucher auf dem Vereinsgelände noch bestens bei Kräften und konnten sich auf der Tanzfläche auspowern.

Mit der Fete bedankte sich der WSV nicht nur bei der Mannschaft für eine gelungene Saison, sondern auch bei den Freunden und Sponsoren, die Sport auf diesem Niveau erst ermöglichen. Und weniger wird es damit nicht. Immerhin ist der Dauerrivale aus Neustadt aufgestiegen und dafür kommt die weite Fahrt nach München hinzu.

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