Handball
Wie sich Aaron Schleidweiler bei den VTV Mundenheim wandelt
„Wir hatten kein leichtes Auftaktprogramm“, sagt Aaron Schleidweiler. Der 22-Jährige ist nicht nur zweitjüngster Spieler im Kader von Trainer Steffen Schneider, sondern seit dieser Saison auch stellvertretender Mannschaftskapitän der Mundenheimer. „Diese Entscheidung der Trainer hat mich ein wenig überrascht, aber auch sehr gefreut“, sagt der bescheidene Kreisläufer der Mundenheimer.
Es ist Ausdruck des Wandels, der in Aaron Schleidweiler an jedem Spieltag vorgeht: „Außerhalb vom Feld bin ich ein eher ruhiger Typ. Auf dem Feld bin ich da deutlich aktiver und rede auch mehr“, beschreibt er selbst diese Veränderung. Dass er in Sachen Einsatzbereitschaft außerdem immer mit gutem Beispiel vorangeht, versteht sich dabei fast schon von selbst.
So hat er auch den Blick für die bisherige Mannschaftsleistung. „Ich glaube, wir sind längst noch nicht bei 100 Prozent, aber wir sind auf einem guten Weg“, sagt er über das knackige Auftaktprogramm mit der weiten Fahrt zum Spiel nach Kastellaun, das Heimspiel gegen die ambitionierte Mannschaft aus Homburg und die letzte Partie in Daun ohne das gewohnte Harz. Und jetzt also Illtal. „Die sind nach nur einem Spiel schwer auszurechnen. Ich gehe davon aus, dass es ein sehr intensives Spiel wird. Illtal hat eine starke Deckung und spielt schnelle Konter und eine gute erste Welle, deshalb brauchen wir ein gutes Rückzugsverhalten.“
Schleidweiler selbst freut sich auf das Spiel. „Ich fühle mich fit. Ich glaube, meine Leistung war bis jetzt ganz ordentlich.“ Dann wird es am Sonntag Zeit für die nächste Transformation vom angehenden Erzieher, der gerade in Speyer sein Berufspraktikum absolviert, hin zum vorbildlichen Kämpfertyp im VTV-Trikot.