Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Wer bis zum 12. Dezember bei ASV Fußgönheim der Cheftrainer ist

Pietro Berrafato (rechts) weiß noch nicht, ob er gegen Zeiskam spielt.
Pietro Berrafato (rechts) weiß noch nicht, ob er gegen Zeiskam spielt.

Im Spiel eins nach dem Rücktritt von Trainer Ediz Sari hat Fußball-Verbandsligist ASV Fußgönheim ein respektables 0:0 beim TuS Rüssingen erreicht. Am Sonntag, 14.30 Uhr, kommt mit dem ungeschlagenen Spitzenreiter TB Jahn Zeiskam allerdings ein dicker Brocken nach Fußgönheim.

Noch bis zum 12. Dezember wird der spielende Co-Trainer Pietro Berrafato das Sagen haben, ab dem neuen Jahr übernimmt dann ein neuer Mann, der noch nicht bekannt ist. Der ehemalige Regionalligaspieler Berrafato hat sich in Rüssingen ganz auf seine Rolle als Coach konzentriert. „Ich finde es schwierig, wenn ein Trainer in dieser Klasse noch selbst mitspielt. Außerdem sind wir in der Innenverteidigung gut besetzt“, erläutert der Interimscoach seine Gründe für den Verzicht. Auch ohne ihn habe sein Team eine hervorragende Mannschaftsleistung geboten, mit großer Leidenschaft gespielt und kämpferisch überzeugt. Sollte Rüssingen auf Platz fünf bleiben, dann zählt dieser Punkt in der Abstiegsrunde.

Noch Kontakt zu Ediz Sari

Im Gegensatz zu dem Zähler, den Fußgönheim in der Vorrunde mit dem 0:0 aus Zeiskam entführte. „Auch wenn die Punkte am Sonntag nicht zu Buche schlagen, wäre eine Erfolgserlebnis gut für die Moral“, betont der 35 Jahre alte Berrafato. Sollte er auf dem Feld stehen, würde wohl Torwarttrainer André Lacroix an der Seitenlinie das Sagen haben, möglicherweise unterstützt vom langzeitverletzten Dennis Becht. Für den nach einer Roten Karte gesperrten Außenverteidiger Marco Marino wird wohl der frühere Kapitän Marc Barisic auflaufen, der lange verletzt war.

Pietro Berrafato, der die deutsche und italienische Staatsangehörigkeit hat und mit seiner Frau Viktoria, dem fünfjährigen Sohn Elias Giuseppe und der dreijährigen Tochter Elena seit Jahren in Oggersheim lebt, hat noch nicht entschieden, wie es bei ihm sportlich weitergeht. „Prinzipiell macht mir Fußball immer noch riesigen Spaß, ich habe noch Lust“, sagt der Abwehrspieler.

Der ehemalige Profifußballer, der als Bezirksleiter bei einer Versicherungsgesellschaft angestellt ist, kann sich eine erneute Konstellation mit Sari vorstellen. „Mit Ediz stehe ich immer noch in Kontakt“, betont Berrafato. Mit vier seiner bisherigen fünf Klubs ist er aufgestiegen. Dem FSV Oggersheim, 1. FC Saarbrücken, Arminia Ludwigshafen und Phönix Schifferstadt. Das wird ihm mit Fußgönheim nicht gelingen, aber über ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk des Teams in Form von drei Punkte würde er sich freuen. Berrafato wird am heutigen Freitag 35 Jahre alt.

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